Halterner Kinder und Eltern hatten bei der Kommunionkleiderbörse die Qual der Wahl

Josefshaus

Die Auswahl an Kleidern und Anzügen war in diesem Jahr bei der Halterner Kommunionkleiderbörse wieder größer als in den Vorjahren. Allerdings lässt das Interesse der Jungs seit Jahren nach.

Haltern

, 12.01.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Halterner Kinder und Eltern hatten bei der Kommunionkleiderbörse die Qual der Wahl

Mia Scholz probierte mehrere Kleider an. Mutter Mareike unterstützte sie bei ihrer Entscheidung. © Jürgen Wolter

„Wir sind noch in der Findungsphase!“ – Diesen Satz hörte man häufiger bei der Kommunionkleiderbörse im Josefshaus am Samstagmorgen. Aber dann wurden die meisten fündig: Die Auswahl an Kleidern, Anzügen, Schuhen und Accessoires war in diesem Jahr wieder größer als in den Vorjahren.

„Woran genau das liegt, wissen wir auch nicht“, sagt Katja Nieländer vom Team der Kleiderbörse. „Uns ist aufgefallen, dass viele Ausstattungen von außerhalb hier in Haltern abgegeben wurden, zum Beispiel aus Dorsten und Recklinghausen. Möglicherweise finden dort Kleiderbörsen nicht mehr statt, das könnte ein Grund sein.“

Halterner Kinder und Eltern hatten bei der Kommunionkleiderbörse die Qual der Wahl

Das Verkäuferteam der Kommunionkleiderbörse hatte viele hochwertige Kleider und Anzüge im Angebot - unter anderem eine Anzugskombination in Türkis und Blau. © Jürgen Wolter

Zehn Helferinnen und Helfer sorgten für den reibungslosen Ablauf. Durch die Ausgabe von Wartenummern haben immer nur so viele Eltern mit ihren Kindern Zutritt, dass sie in Ruhe persönlich bedient werden können. Das bedeutet zwar Wartezeiten, diese Regelung hat sich aber seit vielen Jahren bewährt.

Was das Team der Helferinnen und Helfer ebenfalls wundert: „Das Interesse der Jungs lässt leider seit Jahren nach, es sind vor allem Eltern mit ihren Töchtern hier, bei den Jungs sinkt die Nachfrage“, so Katja Nieländer.

Halterner Kinder und Eltern hatten bei der Kommunionkleiderbörse die Qual der Wahl

Sitz das Kleid auch richtig? Imke Vortmann prüft kritisch, Sonja Piepel assistiert mit dem Spiegel. © Jürgen Wolter

Dabei gab es wieder viele sehr hochwertige Kleider und auch Anzüge zu entdecken. Der Hingucker bei den Jungs: Hemd, Krawatte und Schuhe in Türkis. „Dazu wurde ein blauer Anzug abgegeben, das sieht sehr flott aus“, fanden die Helferinnen.

Mia Scholz fand die Auswahl jedenfalls gut. Sie probierte mehrere Kleider an und hatte dann die Qual der Wahl. Mutter Mareike unterstützte sie bei ihrer Entscheidung.

Unterstützung für die Jugendarbeit in St. Sixtus

Die Preise für die Kommunionkleider und -anzüge legen die Verkäufer selbst fest. Zehn Prozent vom Verkaufserlös gehen jeweils an die Jugendarbeit der Pfarrei St. Sixtus.

Nicht nur die Verkäuferinnen sind Jahr für Jahr im Einsatz. In der Cafeteria sorgt ein extra Koklbö-Küchenteam dafür, dass den Wartenden die Zeit nicht zu lang wird. Alfred und Walburga Koop, Annika Neumann und Andrea Bernemann lieferten auch diesmal wieder Kaffee und Kuchen, Brötchen und frische Waffeln.

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