Halterner pendeln hauptsächlich nach Marl und Recklinghausen zur Arbeit

Pendlerströme

Es pendeln mehr Halterner zur Arbeit, als Halterner in der Stadt arbeiten: Die Auspendlerquote liegt bei 65,2 Prozent. Die neue Pendlerstatistik verrät, wie die Pendlerströme verlaufen.

Haltern

, 17.11.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Halterner pendeln für ihre Arbeit zum Beispiel ins Ruhrgebiet.

Viele Halterner pendeln für ihre Arbeit zum Beispiel ins Ruhrgebiet. © picture-alliance/ dpa

Das statistische Landesamt (IT.NRW) hat die Pendlerströme in Nordrhein Westfalen im Jahr 2019 analysiert. Jetzt liegen die Ergebnisse vor und zeigen: Haltern ist eher eine Auspendler- statt Einpendler-Stadt.

Über 13 000 Menschen wohnten demnach in Haltern, arbeiteten aber in anderen - meist umliegenden - Städten. Besonders viele Halterner zog es für die Arbeit nach Marl (2 417), Recklinghausen (1 366) oder ins fast 40 Kilometer entfernte Essen (854). Damit liegt die Auspendlerquote bei 65,2 Prozent.

Innerhalb der Halterner Stadtgrenzen sind 6 985 Personen erwerbstätig, die gleichzeitig in Haltern ihren Wohnsitz haben. Damit sind das deutlich weniger Menschen, als diejenigen, die für ihren Arbeitsweg in andere Städte fahren.

Einpendlerquote bei 43,1 Prozent

Die Zahl der Menschen, die für die Arbeit nach Haltern am See kamen, aber nicht hier wohnen, lag bei etwa 5 300. Darunter kommen die meisten aus Marl (948), Dorsten (611) oder Dülmen (484). Damit liegt die Einpendlerquote, die den Anteil der Einpendler an Erwerbstätigen in Haltern beschreibt, bei 43,1 Prozent.

Die Angaben stammen aus der „Pendlerrechnung NRW 2019“ des statistischen Landesamtes IT.NRW. In der Online-Anwendung „Pendleratlas NRW“ werden die Pendlerverflechtungen zwischen einzelnen Städten und Gemeinden von 2013 bis 2019 noch ausführlicher graphisch dargestellt.

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