Halternerin räumt auf Schuhmesse ab

HALTERN Mit außergewöhnlichen Schuhdekorationen hat die Halternerin Barbara Zug auf der Düsseldorfer Schuhmesse überzeugt. Sie gewann einen von der deutschen Traditionsfirma Josef Seibel ausgelobten Wettbewerb.

von Von Elisabeth Schrief

, 26.03.2009, 09:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Halternerin räumt auf Schuhmesse ab

Firmenchef Carl-August Seibel gratulierte Barbara Zug auf der Düsseldorfer Schuhmesse zum Wettbewerbsgewinn. Unter 200 Teilnehmern überzeugte die Halternerin die Jury mit einer außergewöhnlichen Schaufenster-Dekoration.

Barbara Zug übersetzte wie weitere 199 Teilnehmer aus ganz Deutschland die Philosophie des neuen Schuh-Labels „Spirit of Nature“: Natur, Natürlichkeit und Ökologie spiegeln sich in Machart, Material- und Farbdarstellung der Damen- und Herrenschuhe ebenso wieder wie in der kunstvollen Dekoration der Halternerin. Barbara Zug durchbrach die oft in Schaufenstern zu beobachtende Garde mäßiger Aufreihung von Schuhen und kreierte statt einer Parade in Reih und Glied eine überraschend lockere, dennoch disziplinierte Aufstellung.

Ein Schuhhaus in Bottrop, für das Barbara Zug seit langem die Schaufenster gestaltet, schickte die Halternerin in den Wettbewerb. Die Vorgabe lautete, das Label „Spirit of Nature“ wirkungsvoll in Szene zu setzen. Barbara Zug, die Autodidaktin, gestaltet gern, deshalb reizte sie die Aufgabe des international agierenden Unternehmens. Seit Herbst hatte sie Zeit, sich ein Arrangement zu überlegen. Letztlich blieben ihr nur eine Woche Zeit für die Inszenierung, da die neue Schuh-Kollektion mit Verspätung eintraf. Barbara Zug gestaltete in dieser Zeit nicht nur das Schaufenster, sie konzipierte auch einen Katalog und eine musikalisch begleitete Dia-Show. Als Kulisse und Lieferant von dekorativen Frühlingsboten bot sich Heike Husmanns „Stiel und Blüte“ an. Ihr dankt Barbara Zug ebenso wie die Halterner Druckerei, die trotz Zeitdrucks flexibel und entgegenkommend mit ihr zusammenarbeitete.     Barbara Zug hat markante, aber natürlich vergängliche Augenblicke für das Schaufenster geschaffen, Gerd Koop hielt sie für die Ewigkeit mit seiner Kamera fest. Der Katalog manifestiert seelenvoll, was geschah, als Barbara Zug den Schuhen in die Parade fuhr.

Lesen Sie jetzt