Halterns neuer Stauseemanager stellt sich vor

Matthias Lindner

„Ich bin schon mit der Gelsenwasser-Zahnbürste groß geworden“, sagt Matthias Lindner. Seit dem 1. Oktober dieses Jahres ist er der neue Leiter der Wassergewinnung im Wasserwerk Haltern und hat damit die Nachfolge von Raimund Schumacher angetreten.

HALTERN

, 20.10.2016, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Matthias Lindner ist neuer Leiter der Wassergewinnung im Wasserwerk Haltern der Gelsenwasser AG.

Matthias Lindner ist neuer Leiter der Wassergewinnung im Wasserwerk Haltern der Gelsenwasser AG.

Wasser und Sand: Das sind die beiden Betriebsbereiche, die im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen. In das Unternehmen ist er gewissermaßen hineingewachsen. „Mein Vater hat 40 Jahre bei Gelsenwasser in Gelsenkirchen gearbeitet, der blau-grüne Block, das Symbol des Unternehmens, war schon in meiner Kindheit bei uns immer präsent“, sagt der 42-Jährige, der in Dorsten-Wulfen geboren wurde.

Nach der Schulausbildung studierte Matthias Lindner an der Universität Dortmund Bauingenieurwesen, arbeitete anschließend drei Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter im dortigen Forschungsinstitut. 2006 trat er in die Fußstapfen seines Vaters, stieg in das Programm für technische Nachwuchskräfte der Gelsenwasser AG ein und wurde dort 2008 als Betriebsingenieur übernommen.

Stauseemanagement

„Mein erster Arbeitsplatz war das Wasserwerk hier in Haltern“, sagt er. Zunächst war Lindner für die Wasserwerke am Niederrhein zuständig. Seit Mitte 2015 war er bereits als Stellvertreter von Raimund Schumacher tätig. Der Betrieb der Sandgewinnung, das Ausbaggern des Stausees auf 15 Meter Tiefe und natürlich die Trinkwassergewinnung sind seine Aufgaben im Unternehmen. „Das umfasst auch das gesamte Stauseemanagement“, sagt Matthias Lindner.

In seiner Freizeit setzt sich Matthias Lindner gern in seinen Mercedes-Oldtimer. Noch wohnt er in Essen, ist aber in Haltern auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus. „In der Seestadt gefällt es mir einfach gut“, sagt er. „Deshalb möchte ich nicht nur wegen der Nähe zum Arbeitsplatz gern hierhin ziehen.“

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