Hat der „Autobeweger“ Fahrzeuge um 500 Meter versetzt?

Skurrile Geschichte

Einen Tag nachdem bekannt geworden ist, dass sich ein 18-jähriger Halterner am frühen Sonntagmorgen betrunken in sieben Autos gesetzt, sie um einige Meter bewegt haben und dann wieder ausgestiegen sein soll, kursierten im Internet Nachrichten, wonach der junge Autobeweger die Fahrzeuge um 500 Meter versetzt haben soll. Was ist an der Geschichte dran?

HALTERN

, 05.04.2016, 17:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Auszuschließen ist das nicht", sagte Polizeisprecher Michael Franz dazu am Dienstag auf Anfrage. Er verwies jedoch darauf, dass der junge Mann bisher nur am Tag der Tat mit der Polizei über seine Aktion gesprochen habe. "Dabei hatte er ausgesagt, dass er keinerlei Erinnerung an die Nacht mehr habe", so Michael Franz. Er werde jedoch noch einmal verhört.

Keine Aufbruchsspuren

Auch die Geschädigten sollen noch aussagen. Erst dann kann geklärt werden, ob die Autos tatsächlich alle unverschlossen waren. Aufbruchsspuren, das betonte Michael Franz noch einmal, habe es nicht gegeben. Der junge Mann hatte in einem der Fahrzeuge seine Geldbörse verloren. Damit konnte ihn die Polizei ausfindig machen.

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