Historische Orte im Oldtimerbus Eddi entdecken

Nostalgie-Tour der Stadtagentur

Oldtimerbus Eddi schnaufte am Mittwochnachmittag durch Haltern: Von der Innenstadt ging es bis nach Sythen um auf der Nostalgie-Tour historisch bedeutsame Orte zu entdecken. Wir haben die Tour begleitet und viele Fotos von den besuchten Orten mitgebracht. Außerdem verraten die Teilnehmer, wie es Ihnen gefallen hat.

Haltern

, 24.09.2015, 14:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Historische Orte im Oldtimerbus Eddi entdecken

Nostalgie-Tour der Stadtagentur: Mit dem Oldtimer-Bus Eddie erkundeten zwölf Teilnehmer die Seestadt. Mit dabei war Stadtführerin Marie Jeffré.

Halterns ältestes erhaltenes Ackerbürgerhaus aus dem Jahr 1611 am Gänsemarkt war einer der Haltepunkte der Tour mit dem Oldtimerbus. Auch am Schloss Sythen gab es für die Teilnehmer der neu konzipierten Tour der Stadtagentur Erläuterungen der Stadtführerin Maria Jeffré.

Hildegard Gläser aus Recklinghausen und die Halternerin Ute Wilden waren zwei der zwölf Teilnehmer. Ihr Fazit zur Tour fiel sehr positiv aus: „Für mich ist das ein Erlebnis. Und ich habe schon viele interessante Dinge erfahren“, sagt Gläser. „Schön ist auch das entspannte, entschleunigte Fahren in dem Bus und die überschaubare Gruppengröße“, so Wilden.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Oldtimerbus Eddi auf Nostalgie-Tour

Historische bedeutsame Orte fuhren die Teilnehmer der ersten Nostalgie-Tour in Haltern gemeinsam ab: Im Oldtimerbus Eddi machten sie unter anderem am Gänsemarkt und am Schloss Sythen Halt. Wir waren beim Angebot der Stadtagentur dabei und haben Fotos von den einzelnen Stationen gemacht.
24.09.2015
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Busfahrer Hans Duda erwartet die zwölf Teilnehmer der Nostalgie-Tour am Hauptbahnhof. Von hier startet die dreistündige Fahrt, die den Mitfahrern einen nostalgischen Nachmittag in der Seestadt bieten soll.© Jessica Will
Geschichte und Geschichten will die Stadtagentur mit der ganz neu konzipierten Tour verbinden. Und so übernimmt Stadtführerin Maria Jeffré (rechts) das Regiment, als Eddis Motor am Mittwochnachmittag beim Start am Hauptbahnhof anspringt.© Jessica Will
„Als die Köln-Mindener Eisenbahn gebaut wurde, war Haltern ein wichtiger Knotenpunkt. Hier liegt auch der Grund für die starke Bombardierung 1945: Die Alliierten wussten, dass die Verpflegungszüge für das Ruhrgebiet durch Haltern fuhren“, so Jeffré.© Jessica Will
Zwischenstopp am Gänsemarkt.© Jessica Will
Direkt vor Halterns ältestem erhaltenen Ackerbürgerhaus kommt der Oldtimer-Bus mit Baujahr 1958 zum Stehen.© Jessica Will
„Hier wurden die Gänse und Enten zum Wassergraben, der die Stadtmauer umgab, geführt“, erklärt Jeffré den Namen.© Jessica Will
Alles einsteigen: Weiter geht die Fahrt in Richtung Sythen. Der älteste Halterner Orsteil darf bei der Nostalgie-Tour nicht fehlen.© Jessica Will
Am Schloss Sythen klettern die Teilnehmer durch die kleine, im Holztor eingelassene Tür und schauen sich das Torhaus an. „Erstmals wurde Sythen 758 erwähnt“, sagt Jeffré und zeigt alte Bilder des Schlosses.© Jessica Will
Die Stadtführerin blickt auf den Kapp-Putsch 1920 zurück: Damals besetzten Rotarmisten das Schloss und verwüsteten es. „Es soll ein Schaden von rund einer Milliarde Goldmark entstanden sein“, so Jeffré.© Jessica Will
Ute Wilden (l.) und Hildegard Gläser lesen sich beim Stopp am Schloss Sythen die Infotafeln durch. Den beiden Freundinnen gefällt die Tour sehr gut. „Für mich ist das ein Erlebnis. Und ich habe schon viele interessante Dinge erfahren“, sagt Gläser. „Schön ist auch das entspannte, entschleunigte Fahren in dem Bus und die überschaubare Gruppengröße“, so Wilden.© Jessica Will
An der Mühle gegenüber vom Schloss stellen sich die zwölf Teilnehmer für ein Gruppenfoto auf.© Jessica Will
Letzter Halt der Nostalgie-Tour ist der Spargel- und Obsthof Sebbel in der Westruper Heide. „Diese riesigen Apfelplantagen sind wirklich beeindruckend“, sagt Marlies Stratmann, eine der Teilnehmerinnen.© Foto: Babsy Deckers
Beim gemeinsamen Kaffeetrinken tauschen sich die Teilnehmer aus und lassen sich dazu Obstkuchen oder Pfannekuchen schmecken. Anschließend geht es wieder zurück zum Bahnhof nach Haltern zurück.© Foto: Babsy Deckers
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Marlies Stratmann aus Davensberg ging völlig ohne Erwartungen in die Fahrt. Nach der dreistündigen Tour war sie angetan von dem neuen Angebot: „Ich kannte Haltern vorher überhaupt nicht und es hat mir hier sehr gut gefallen. Ich würde die Tour auch Freunden weiterempfehlen.“

Neben den Orten und den landschaftlichen Eindrücken geht ihr größtes Lob an den Star der Tour: „Der Bus an sich ist ja schon sehr interessant. Der ergänzt das Konzept sehr gut.“

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