Hoch lebe der Rosen-Pfarrer

FLAESHEIM Das Norberthaus war am frühen Freitagabend brechend voll. Nach der feierlichen Messe lud der emeritierte Pfarrer Ludwig Große-Perdekamp Familie, Freunde, Bekannte und Wegbegleiter zu einem Empfang.

von Von Ellen Adam

, 02.06.2008, 12:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Reihe der Gratulanten riss nicht ab. Beim Empfang im Norberthaus erfuhren die Gäste von Pfarrer Ludwig Große-Perdekamp viel Persönliches über den 80-Jährigen und dankten ihm herzlich für seinen seelsorgerischen Einsatz.

Die Reihe der Gratulanten riss nicht ab. Beim Empfang im Norberthaus erfuhren die Gäste von Pfarrer Ludwig Große-Perdekamp viel Persönliches über den 80-Jährigen und dankten ihm herzlich für seinen seelsorgerischen Einsatz.

Die 80 Jahre seines Lebens ließ die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Petra Zabel Revue passieren.

Lebensgeschichte

Als drittes von acht Kindern wurde Große-Perdekamp in Dülmen geboren. Der bombardierte Hof wie auch der Einsatz als Flakhelfer prägten ihn. Nach der Priesterweihe 1953 war er an verschiedenen Orten tätig und kam 1988 als Pfarrer in die Sankt Maria Magdalena-Gemeinde nach Flaesheim.

Sanierung des Kirchturms

Dort setzte er sich besonders für die Sanierung des Kirchturms und das Gemeindehaus ein. Seine Erfahrungen aus dem Baubereich kamen den Projekten der Gemeinde, die er zehn Jahre seelsorgerisch betreute, zugute. Mit blumigen Worten brachten die Gratulanten ihre Wünsche auf den Weg.

Weinkenner

Große-Perdekamp gilt nicht nur als Rosenkenner, der seine exquisiten Rosestöcke nach dem Umzug von Flaesheim nach Hamm-Bossendorf mitnahm. Auch der Weinkenner Große-Perdekamp wurde gewürdigt. Die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Kelders überreichte ihm „Mecum Wein“ – einen ganz besonderen für den persönlichen Genuss („Wein für mich“). Denn der Pastor unterscheide drei Weinsorten. Die zum Trinken in der Gesellschaft, die zum Genuss mit Freunden und die, die allein am besten munden.

Hochleben

Der Kirchenchor St. Maria-Magdalena und auch die Chorgemeinschaft Heilig-Kreuz huldigten den Ehrentag des Seelsorgers, der sich der Gemeinde nicht nur im religiösen Wirken, sondern vor allem menschlich auch heute noch verbunden fühlt, mit musikalischen Beiträgen und ließen ihn kräftig hochleben.

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