Hovenjürgen "erschrocken" über Oberflächlichkeit

Forensik-Entscheidung

Drei Stunden hat sich Josef Hovenjürgen am Mittwoch Zeit genommen, um die Forensik-Akten des NRW-Gesundheitsministeriums zu studieren. Zumindest ein erstes Fazit konnte er anschließend ziehen: "Ich bin ein bisschen erschrocken, wie oberflächlich die Standortabwägung erfolgte", sagte er.

Haltern

von Von Stefan Diebäcker

, 14.11.2013, 15:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Josef-Hovenjürgen, Landtagsabgeordneter der CDU.

Josef-Hovenjürgen, Landtagsabgeordneter der CDU.

Für den Halterner Christdemokraten steht fest, dass die Entscheidung für die Seestadt als Forensik-Standort - sei es nun AV 9 und Haltern 1/2 - von Widersprüchen geprägt ist.

 Hovenjürgen berichtet von Briefen und E-Mails, die er gestern gelesen hat und die aus seiner Sicht nur den Schluss zulassen, dass die Argumente von Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) nicht schlüssig sind. "So richtig belastbar ist das alles nicht." Namen waren in den Akten indes geschwärzt worden.

Klage nicht zurückgezogen Ins Detail wollte Hovenjürgen, der mehrfach Akteneinsicht gefordert hatte, erst einmal öffentlich noch nicht gehen. "Ich habe Kopien von einer ganzen Reihe von Akten angefordert. Die werde ich eingehend studieren, dann sehen wir weiter." Das gilt auch für die Klage, die er beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eingereicht hat. Sie zieht Hovenjürgen vorläufig nicht zurück.

 

 

 

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