"Ice Bucket Challenge" ist auch in Haltern angekommen

Für den guten Zweck

Wenn man derzeit Facebook aufruft, kann man sie sehen: Menschen, die in Videos einen Eimer mit eiskaltem Wasser über ihrem Kopf ausschütten (lassen). Diese sogenannte „Ice Bucket Challenge“ ist auch in Haltern angekommen - inzwischen sind auch Halterner Politiker beteiligt.

HALTERN

, 26.08.2014, 17:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Es war sehr kalt." So kommentierte der Halterner CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen seine Ice Bucket Challenge. Am Montagabend stülpte er sich in seinem Garten einen Eimer mit eiskaltem Wasser über den Kopf. Hinter der Aktion steckt ein guter Zweck.

"Es war sehr kalt." So kommentierte der Halterner CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen seine Ice Bucket Challenge. Am Montagabend stülpte er sich in seinem Garten einen Eimer mit eiskaltem Wasser über den Kopf. Hinter der Aktion steckt ein guter Zweck.

Bei der Ice Bucket Challenge macht aber nicht nur Josef Hovenjürgen mit. Bürgermeister Bodo Klimpel und die SPD-Fraktionsvorsitzende Beate Pliete wurden ebenfalls gestern nominiert. Der Bürgermeister ließ gestern über seine Pressestelle mitteilen, dass er die Kampagne gerne unterstütze. Auch er spendet an die ALS-Association, die die Spenden sammelt. Auf eine eiskalte Dusche verzichtet er allerdings.

Beate Pliete will dagegen Spenden und sich zusätzlich nass machen. „Man sollte die Initiative grundsätzlich unterstützen. Aufgrund der insgesamt wenigen ALS-Erkrankten ist die Forschung nicht bereit, viel Geld zu investieren.“ Deswegen könne man die Ice Bucket Challenge nutzen, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen. Auch Ex-Fußballnationalspieler Christoph Metzelder wurde schon nominiert. Er verzichtete wie der Bürgermeister auf das Eisbad und spendete direkt 1000 Euro an die Krzysztof-Nowak-Stiftung „Hilfe für Menschen mit ALS“.

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