Im Westuferpark soll eine bunte Wildblumenwiese angelegt werden

mlz„Sommernachtstraum“

Auf Initiative des Natur- und Vogelschutzvereins sollen im Westuferpark in Zukunft bunte Wildblumen auf den Grünflächen an den Obstbäumen sprießen.

Haltern

, 19.02.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bald wird’s bunt im Westuferpark. Dafür wollen der Natur- und Vogelschutzverein Haltern und die Stadt mit einer neuen Kooperation sorgen. Auf städtischen Flächen soll im Park eine bunte Wildblumenwiese entstehen, die mit dem blumigen Namen „Halterner Sommernachtstraum“ vorgestellt wurde.

Die Idee hatte Dr. Markus Holt, aktives Mitglied im Natur- und Vogelschutzverein. „Die Grünflächen im Park wurden bisher gemäht, dann blieb das Mähgut liegen und wurde schnell unansehnlich“, so Holt auf Nachfrage. „Ich habe überlegt, wie man das ändern kann“.

Er holte den Halterner Landwirt Daniel Elting mit ins Boot und stellte sein Projekt Bürgermeister Bodo Klimpel vor, der von der Idee sehr angetan war. Der Natur- und Vogelschutzverein wird auf der städtischen Fläche von rund 10.000 Quadratmetern im Bereich der Obstbäume voraussichtlich im Herbst dieses Jahres einheimische Wildblumenmischungen aussäen.

Eine Win-Win-Situation, von der alle Seiten profitieren

Die Flächen werden ab sofort von Daniel Elting gemäht, der das Mähgut dafür behalten und als Viehfutter verwenden darf. „Dafür mäht er die Wiesen kostenlos“, so Dr. Markus Holt. „Die Stadt spart die Bewirtschaftungskosten, sie zahlt lediglich das Saatgut. In diesem Jahr wird die Wiese noch mehrmals gemäht, ab 2020 dann nur noch zwei Mal im Jahr. Wir als Verein kümmern uns um die Aussaat. So entsteht eine Win-Win-Situation, von der alle Seiten profitieren.“

Am vergangenen Freitag unterzeichneten Bürgermeister Bodo Klimpel, Heinz Kalfhues und Dr. Markus Holt vom Natur- und Vogelschutzverein und Projektpartner Daniel Elting die Partnerschaftsvereinbarung.

Richtig bunt wird es aber voraussichtlich erst ab 2021 im Westuferpark. „Im ersten Jahr werden noch nicht allzu viele Blüten zu sehen sein, damit rechnen wir erst ab dem übernächsten Jahr“, so Markus Holt. „Ab dann werden sich auch die Spaziergänger über die bunte Blühwiese freuen können“.

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