JKG schlägt Gymnasien in NRW um Längen

03.09.2007, 17:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Haltern Erstklassige Ergebnisse hat das Joseph-König-Gymnasium (JKG) im landesweiten Vergleich beim Zentral-Abitur vorzuweisen. Schulleiter Johannes Hermsen und sein Stellvertreter Uli Wessel, Petra Träger (Schulpflegschaftsvorsitzende) und Eva Rolf (Schülersprecherin) stellten die Eckdaten vor. Genauso erfolgreich verliefen die Zentralen Abschlussprüfungen der Zehner und die Lernstandserhebungen der achten Klassen für die Halterner. In Mathematik, Englisch und Deutsch liegen sie weit vorn - im landesweiten Vergleich mit anderen Gymnasien, Hauptschulen 10 B, Gesamtschulen Erweiterungskurs sowie Realschulen.

Guter Ruf

Das JKG hatte seinen guten Ruf noch einmal kräftig aufpoliert. Das sehen auch die Pennäler so. Eva Rolf berichtete von der Schüler-Umfrage: Was gefällt Euch an Eurer Schule, was stört Euch? Sehr positiv empfinden die jungen Leute den guten Ruf, der der Schule vor auseilt. Unternehmen und andere Schulen schätzen ihre sehr gute (Aus-) Bildung und das hohe Leistungsniveau. "Gute Noten sind bei uns eben nicht nur gute Noten, sondern da steckt auch was dahinter!"

Beim Zentral-Abitur 2007, einschließlich der Vorbereitungszeit, schnitten die Halterner mit 2,26 (2006: 2,47) um 0,34 (0,15) besser ab als der Landesdurchschnitt, die Gesamtschüler erreichten 2,86 (2,82) - in Klammern die Vorjahresergebnisse.

Kooperation

Das gute Abschneiden seiner Schule erfreut Johannes Hermsen natürlich, allerdings, betont er, "ist das nun kein Anlass, sich mit dem Stillstand zu begnügen." Man werde weiter daran arbeiten, die positive Lernentwicklung der Schüler zu fördern. Und das geschehe auch künftig in Kooperation mit den Eltern. Diese Zusammenarbeit sei sehr fruchtbar: Die meisten Eltern setzten sich für Schüler und Schule ein, interessierten sich für alles, was an der Schule laufe und unterstützten die Schule nach besten Kräften. Zwei Beispiele: Einsatz im Bistro für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie Förderstunden in Mathematik und Deutsch in den fünften und sechsten Klassen.

Die gute Mischung aus Schule, Elternhaus und städtischem Umfeld, waren sich Schulleitung, Eltern- und Schüler-Vertreterinnen einig, "bildet die Grundlage für diesen Erfolg". Das alles sei aber dennoch nicht möglich, wenn nicht schon in den unteren Klassen - und nicht zu vergessen in den Halterner Grundschulen - entsprechende Leistungen erbracht würden. el

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