Josef Hovenjürgen will Ruhrgebiets-Bürgermeister werden

Ruhrparlament

Josef Hovenjürgen, CDU-Landtagsabgeordneter aus Haltern, strebt den Vorsitz im neuen Ruhrparlament an. Am Freitag (26. September), wird sich entscheiden, ob Hovenjürgen das Rennen macht. Die Aussichten für ihn sind gut.

Haltern

, 26.09.2014, 00:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Steht am Freitag zur Wahl als Vorsitzender des Ruhrparlaments: Josef Hovenjürgen.

Steht am Freitag zur Wahl als Vorsitzender des Ruhrparlaments: Josef Hovenjürgen.

Es hat schon viel Wirbel um das neue Ruhrparlament wegen Fast-Verdoppelung der Sitze und angeblicher Absprachen gegeben, mit der konstituierenden Sitzung am heutigen Freitag (26. September) in Mülheim nimmt es nun in Ruhe seine Arbeit auf. Der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen bringt die Halterner Farben ins Spiel: Er tritt heute auf Vorschlag von CDU, SPD und Grüne als Kandidat für den Vorsitz an. Einen Mitbewerber hat er nicht, seine Wahl gilt folglich als sicher.

Wichtige Klammer "Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr bildet eine wichtige Klammer zwischen Großstadt-Region und ländlichem Raum. Mein Anliegen wird sein, die Interessen zueinander zu bringen", sagte er gestern gegenüber der Halterner Zeitung. Aufgabe von Josef Hovenjürgen als Vorsitzender ist, das Ruhrparlament zu leiten und nach außen zu repräsentieren. "Ich bin sozusagen der Bürgermeister des Ruhrgebietes."

Ausgleichsmandate

Weil der Kreistag Recklinghausen einen Vertreter der kleinen Unabhängigen Bürgerpartei entsendet, standen den anderen Parteien Ausgleichsmandate zu. So wuchs das Gremium von 71 auf 138 Sitze an und kostet deshalb 800000 Euro mehr im Jahr.

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"Wir haben eine Sondersituation durch die Vergrößerung, werden aber versuchen, die Mehrkosten so gering wie möglich zu halten", verspricht der Halterner Politiker. Die Ausschüsse werden nicht üppiger und das Parlament wird auch im Verbandsgebäude des RVR bleiben. Bundestagsabgeordneten werde auch Enge zugemutet, so Hovenjürgen.

Vielschichtige Aufgabe Er freut sich auf eine vielschichtige Aufgabe. "Entscheidend wird sein, Arbeitsplätze zu schaffen und sie zu den Menschen zu bringen. Sonst hängen die Kommunen weiter am Tropf." Das würde die Haushalte auf ewige Zeit überfordern.esc

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