Kein offizielles Gedenken zum Volkstrauertag in Haltern

Volkstrauertag

Der Volkstrauertag hat in Haltern einen besonderen Stellenwert. Auch in diesen Corona-Zeiten soll das gemeinsame Gedenken nicht in den Hintergrund treten, aber es geht ganz still vonstatten.

Haltern

, 11.11.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine große Gedenkveranstaltung mit Reden und Musik zum Volkstrauertag wie sonst wird es in diesem Jahr nicht geben.

Eine große Gedenkveranstaltung mit Reden und Musik zum Volkstrauertag wie sonst wird es in diesem Jahr nicht geben. © Jürgen Wolter (Archiv)

Am Volkstrauertag versammeln sich Abordnungen aus Verwaltung, Politik und der Schützenvereine traditionsgemäß an den Mahnmalen, um der Opfer von Krieg und Gewalt in der Vergangenheit wie in der Gegenwart zu gedenken. Gleichzeitig sind die Feierstunden ein Appell, sich für Frieden und Verständigung einzusetzen. Wegen der Corona-Pandemie wird in diesem Jahr alles anders.

Stille Kranzniederlegung am Mahnmal Römerstraße

Bereits in der Ratssitzung am 3. November hatte Bürgermeister Andreas Stegemann mitgeteilt, dass die gewohnten Feierstunden mit Kranzniederlegungen wegen der besonderen Lage nicht stattfinden können. Deshalb wird er - auch in Absprache mit den Schützenvereinen - am 14. November (Samstag) lediglich still einen Kranz am Mahnmal an der Römerstraße niederlegen.

Darüber hinaus wird es stille Kranzniederlegungen in den Ortsteilen Sythen, Hullern, Flaesheim, Lippramsdorf und auf dem Annaberg geben, im Ortsteil Lavesum wird auch darauf verzichtet. Mit diesem deutlich verringerten Programm, so Andreas Stegemann, soll trotz der strikt einzuhaltenden Kontaktbeschränkungen die Bedeutung des Volkstrauertages weiterhin hervorgehoben werden.

Wie Andreas Stegemann gegenüber der Halterner Zeitung äußerte, denkt er darüber nach, eine Gedenkrede per Video zu halten und ins Netz zu stellen.

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