Keine Ein-Mann-Opposition

HALTERN Der Abgeordnete Josef Hovenjürgen sieht sich nicht als Ein-Mann-Opposition innerhalb seiner CDU-Landtagsfraktion. Die Wahl zum Fraktionsvorstand, als er 36 von 45 Stimmen erhielt, habe gezeigt, dass er keineswegs ein Einzelkämpfer sei, erklärte Hovenjürgen im Interview mit unserer Zeitung.

von Von Thomas Liedtke

, 04.01.2008, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Josef Hovenjüregn.

Josef Hovenjüregn.

 Das umstrittene Kinderbildungsgesetz (KiBiz) sei notwendig gewesen, um mehr Betreuungsplätze für Kleinkinder anbieten zu können. Das Gesetz habe aber nach wie vor den Makel, dass die Frage der Elternbeiträge nicht zufrieden stellend gelöst sei. "Im Münsterland wird es deutlich günstigere Kindergartenplätze geben", so Hovenjürgen. Durch die Einigung der Kreisstädte auf eine einheitliche Regelung sei wenigstens ein "Kannibalismus" untereinander ausgeschlossen.

Der Kreisvorsitzende hofft, dass die Interessen der finanzschwachen Städte beim neuen Gemeindefinanzierungsgesetz besser berücksichtigt werden. Er sagte allerdings einen heftigen Verteilungskampf voraus. Die Landesregierung müsse aber berücksichtigen, dass die Städte in der Region nicht in der Lage seien, die enormen Soziallasten alleine zu tragen. Dafür würden er und sein Recklinghäuser Kollege Lothar Hegemann weiterhin in Düsseldorf die Stimme erheben.

Lesen Sie jetzt