Kesse Sohle zum 25. Geburtstag

Folklore- und Tanzgruppe Lippramsdorf

LIPPRAMSDORF Tanzen, sagte Bürgermeister Bodo Klimpel, ist Esperanto mit dem ganzen Körper. „Diese Sprache versteht man auf der ganzen Welt.“

von Von Elisabeth Schrief

, 04.10.2009, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kiel und Lippramsdorf sind sich sehr sympathisch.

Kiel und Lippramsdorf sind sich sehr sympathisch.

„Das schönste Geburtstags-Geschenk für uns ist, dass ihr alle hier seid und gute Stimmung verbreitet“, Vorsitzende Bettina Schulte-Lünzum war die Erleichterung anzumerken, dass sich ihr nach monatelangen Vorbereitungen von der Bühne aus betrachtet ein wohlgefälliges Bild bot.

Tanzgruppen aus Kiel, Leitmar, Gemen, Hünxe und Halterns Partnerstadt Roost-Warendin quartierten sich in Lippramsdorf ein, um mit ihren Freunden Samstag bis spät in die Nacht schwungvolle Tänze aufs Parkett zu legen. Flankiert wurden sie von Het Bandje – den sechs Musikern aus Roost-Warendin – der Lippramsdorfer Stubenmusik und DJ Willi Pricking. Atempausen gewährten ihnen die plattdeutschen Theaterspieler und Heimatvereins-Frauen, die mit ihren Sketchen die gute Laune weiter anheizten.

Ein besonderer Gruß galt den französischen Freunden. Die Compagnie des Pureux mit Les Archelles und Het Bandje kam sogar in Begleitung von Bürgermeister Lionel Courdavault und Ratsvertretern. „Es war mir ein großes Vergnügen, nach Haltern zu reisen“, bekundete Lionel Courdavault, ein engagierter Förderer der Partnerschaft.

Der Patenschaftsverein, insbesondere Georg Nockemann, hatte sich um die Betreuung der offiziellen Gäste gekümmert. Sie mussten noch am Samstagabend wegen eines wichtigen Termins zurück nach Frankreich, die Tänzer und Musiker nahmen erst Sonntag nach dem gemeinsamen Frühstück aller Akteure wieder Abschied.

Als leidenschaftsloser Tänzer blickte Bürgermeister Klimpel fast neidisch auf die Folkloregruppe: „Ich bewundere, wie beschwingt und scheinbar schwerelos sie über den Tanzboden schweben.“ Sein Kompliment klang den Tänzern wie Musik in den Ohren: „Sie sind beliebte Botschafter ihres Ortes und der schönsten Stadt des Kreises.“ Tosender Applaus im Zelt. 

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