Kinder mit Migrationshintergrund kriegen an den Schulen keine Schnitte

DORSTEN Die Integration ausländischer Mitbürger ist noch nicht gelungen. Dienstag wurde das Integrationskonzept im Sozialausschuss beschlossen. Es weist erschreckende Zahlen vor.

von Von MIchael Klein

, 04.03.2009, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das vorliegende Werk sei kein fertiges Handlungskonzept, erklärte sie, was Sozialdezernent Gerd Baumeister bestätigte: „Damit stehen wir erst am Anfang.“ Er sah das Papier als Grundgerüst an, „die nötigen Maßnahmen müssen nun schnellst möglich entwickelt werden, dann über das Monitoring überprüft werden, ob sie funktionieren“. „Das wird ein Generationsprojekt“, war sich Karin Patalla-Franzke (FDP) sicher: „Da müssen wir Politiker uns an die eigeneNase fassen: Wir haben 30 Jahre lang nichts getan.“ Susanne Fraund (Grüne) forderte erneut eine flächendeckende Gesamtschule für Dorsten, um die Bildungschancen für Migranten zu verbessern. SPD-Sprecher Dirk Groß forderte, das Thema Integration stärker in der Verwaltung zu verankern. „Alle zwei Jahre“, so Dezernent Gerd Baumeister, werde das Papier mit den ergriffenen Maßnahmen nun fortgeschrieben. Was Ursula Jacoby begrüßte: „Weiter nur stochern hat keinen Sinn mehr.“ 

Lesen Sie jetzt