Knappenkids begleiteten Spieler auf den Rasen

FC Schalke

0:2 verloren – und dennoch glücklich. Noch etwas erschöpft vom langen Champions-League-Spiel des FC Schalke 04 gegen Real Madrid vom Mittwochabend, 18. Februar, sitzt der achtjährige Paul Künnemann am darauffolgenden Nachmittag am Wohnzimmertisch.

HALTERN

, 19.02.2015, 18:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einer kurzen Nacht – die Gruppe aus Sythen hatte den Bus nicht wiedergefunden und war erst um kurz vor 1 Uhr am Donnerstag wieder daheim – hatte es Paul morgens pünktlich in die Sythener Grundschule geschafft. „Auch meine Freunde aus der Klasse, die mit auf Schalke waren, sind pünktlich da gewesen“, sagt Paul.

Seiner Lehrerin aus der Klasse 2 b, Sybilla Smude-Lang und allen Mitschülern, mussten die Knappenkids erst einmal ausgiebig von ihren Erlebnissen auf Schalke berichten, erzählt Paul und ein kleines Lächeln huscht über sein Gesicht.

Museumsbesuch

Fasziniert hat Paul das ganze Drumherum, was die Abteilung der „Knappenkids“ um Marketingchefin Stefanie Thiele für die Kids aus Haltern auf die Beine gestellt hat. „Das Museum und die vielen schönen Pokale fand ich toll“, sagt Paul. Er ist auch davon überzeugt, dass das auch für seinen Freund Nils der Anlass war, jetzt doch lieber Schalke- als Borussia-Dortmund-Fan zu sein. „Einmal Schalker, immer Schalker“, flüstert er.

Am Mittwoch durften die Kids aus Sythen jedenfalls Hand in Hand mit Schalke-Spielern aufs Spielfeld, Kinder aus Kassel mit denen aus Madrid. Und Paul durfte unseren Halterner Weltmeister und Schalke-Kapitän Benni Höwedes begleiten. Der habe nur kurz gefragt: „Bist du bereit?“, und schon sei man losmarschiert. Es sei alles furchtbar schnell gegangen, meint auch Mutter Birgit, die, wie die anderen Eltern mit ihren Kindern, das Spiel direkt ab der Rasenkante mitverfolgen durfte.

Mittelfeldspieler

Paul, der gerne auch Balljunge auf Schalke werden möchte, dafür aber noch ein Jahr älter werden muss, geht der tolle Lattenschuss von Schalke Youngster Felix Platte nicht aus dem Kopf.

„Der hat einen tollen Wums“, sagt er anerkennend. Kein Wunder. Weiß er doch, wovon er spricht, ist er doch selbst Mittelfeldspieler beim TuS-Sythen.

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