Christian, Maxima, Philipp und Barbara Wübbeling freuen sich auf Weihnachten, denn es gibt gute Nachrichten. © Elisabeth Schrief
Spendenaktion

Krebskrankes Mädchen strahlt: Das Maximeter schlägt durch die Decke

Das Maximeter schlägt durch die Decke. Die krebskranke Schülerin Maxima ist glücklich: So viele Menschen beteiligen sich an ihrer Spendenaktion und der Arzt hatte auch eine gute Nachricht.

Die neunjährige Maxima Wübbeling aus Reken kämpft gegen einen „zornigen“ Krebs. Weil sie dankbar für die gute medizinische Begleitung ist, rief sie eine Spendenaktion für Kinder in Afrika ins Leben. Sie wirbt für die Unterstützung von drei Projekten der Mariannhiller Missionare aus Maria Veen: Maxima sammelt Spenden für eine Grundschule, eine Farm, die behinderte Kinder aufnimmt, und ein Projekt, das junge Mädchen vor Zwangsehe und Genitalverstümmelung schützt.

Auf einem Maximeter trägt die Neunjährige den Kontostand ein. Dieses Maximeter explodiert, freut sie sich über die Maßen. Inzwischen sind mehr als 47.000 Euro eingegangen – auch aus Haltern und vielen Städten über Reken hinaus. Von der Familie, von Freunden, Firmen, Kegelclubs oder einfach Mitfühlenden. Maxima, das mutige und tapfere Mädchen, hat mit ihrer Aktion die Herzen berührt.

Maxima rührt ordentlich die Werbetrommel

„Glaubst Du das ich dort noch leben würde?“, sie macht kein Geheimnis aus den Beweggründen für den Start Ihres Spendenaufrufes. „Die tiefe Dankbarkeit für die ihr geleistete medizinische Hilfe trägt sie wie ein Wappen in die Welt hinaus“, sagte eine Bekannte der Familie. Maxima rührt ordentlich die Werbetrommel. Sie verteilt Flyer, schreibt Firmen an und hängt Plakate auf.

„Wir erleben gerade eine kleine Weihnachtsgeschichte“

Pater Thomas von den Mariannhiller Missionaren aus Maria Veen, ein Freund der Familie, ist völlig sprachlos hinsichtlich der großen Bereitschaft, Maximas Herzenswunsch mitzutragen. „Es war so schön, in den vergangenen Tagen so oft von Menschen auf Maxima und diese Aktion angesprochen zu werden. Auch die Mitbrüder in Ostafrika sind tief bewegt von diesem tollen Mädchen, das ein so großes Herz hat.“ Ja, diese Aktion werde ein Segen sein für die jungen Menschen in „Hope and Faith“, dem Schulprojekt Athi und in Longido. „Ich denke: Es ist eine kleine Weihnachtsgeschichte, die wir da miterleben dürfen.“

Barbara Wübbeling übermittelte der Halterner Zeitung noch eine gute Nachricht: „Das Schönste inmitten der ganzen Aktion sind die Neuigkeiten aus der Onkologie. Die aktuelle MRT-Aufnahme der letzten Woche zeigt, der Tumor ist nicht gewachsen. Das ist unser persönliches Weihnachtsgeschenk.“

Über die Autorin
Redaktion Haltern
Haltern am See ist für mich Heimat. Hier lebe ich gern und hier arbeite ich gern: Als Redakteurin interessieren mich die Menschen mit ihren spannenden Lebensgeschichten sowie ebenso das gesellschaftliche und politische Geschehen, das nicht nur um Haltern kreist, sondern vielfach auch weltwärts gerichtet ist.
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Elisabeth Schrief

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