Meinung

Lärmbelästigung durch ADAC-Platz: Parteien sollten zusammenkommen

Lärm vom ADAC-Platz in Haltern? Einige Bürger jedenfalls beschweren sich. Höchste Zeit, die Positionen im Gespräch auszutauschen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
Blick auf den ADAC-Platz in Haltern © www.blossey.eu

„Des einen Freud’ ist des anderen Leid“ ist man geneigt zu sagen, wenn es um den ADAC-Platz in Haltern geht. Ein belastender Krach gehe von ihm aus, sagen Bürger aus Hamm-Bossendorf. Die Verantwortlichen des Vereins räumen ein, dass der Lärm – je nach Windrichtung – bis nach Bossendorf dringen kann.

Das Problem könnte sich möglicherweise zuspitzen. Denn das Interesse an Fahrsicherheitstrainings steigt enorm. Berufsgenossenschaften beispielsweise zahlen hierfür Zuschüsse und versuchen so, Unfälle auf dem Weg zur Arbeit und damit verbundene Folgen und Krankheitskosten zu vermeiden. Das macht sicher Sinn. Wer ein Fahrsicherheitstraining absolviert hat, weiß, wie das Auto auch in extremen Situationen reagiert und wie man dann angemessen reagiert.

Dagegen haben auch die Hamm-Bossendorfer nichts einzuwenden. Es geht ihnen lediglich um Lärmminderung. Gerade jetzt im Sommer, wenn es im Garten am schönsten ist. Sie wünschen sich Lärmschutzwände.

Ob dies die geeignete Lösung ist, muss sich zeigen. Ein Ingenieurbüro prüft den Sachverhalt.

Die Familien, die sich durch den vom ADAC-Platz ausgehenden Lärm belästigt fühlen, suchen das Gespräch mit dem Verein. Auch die Verantwortlichen sind nach eigener Aussage um ein Miteinander bemüht. Das ist doch eine hervorragende Ausgangsposition. Jetzt muss nur noch der Startschuss fallen.

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