Lebensbäume entfernt - Am Römermuseum Haltern wurden neue Bäume gepflanzt

Römermuseum

Die großen Lebensbäume vor dem Römermuseum sind entfernt worden. Neu gepflanzt wurden nun Mittelmeerzypressen. Der Museumleiter erklärt, warum diese Änderung nötig war.

Haltern

, 14.11.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lebensbäume entfernt - Am Römermuseum Haltern wurden neue Bäume gepflanzt

14 Mittelmeerzypressen wurden jetzt am Römermuseum gepflanzt. © Jürgen Wolter

Man kann das Halterner LWL-Römermuseum von der Weseler Straße aus wieder sehen. Dafür sorgt eine neue Bepflanzung. Schmale, hohe Mittelmeerzypressen sorgen für eine ganz neue Optik in der Außengestaltung.

In den letzten Jahren war das Museum immer mehr hinter den großen Lebensbäumen verschwunden, die am Rand zur Weseler Straße wuchsen. „Man fuhr hier vorbei, aber das Museum hat man gar nicht mehr wahrgenommen“, sagt Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock. „Deshalb haben wir überlegt, wie wir das wieder ändern können.“

Lebensbäume verdeckten zuletzt das Museum

Ursprünglich waren am Museumsgelände Säuleneiben angepflanzt worden. „Die haben aber nicht lange überlebt“, so Dr. Mühlenbrock. Danach wurden die Lebensbäume gepflanzt, die zunächst auch noch die Sicht aufs Museum freigaben, dann aber immer mehr in die Höhe und vor allem in die Breite wuchsen, bis ihre grüne Mauer das Museum optisch völlig verdeckte.

Abends sind die Glasfassade und die gläsernen Zelte des Museums stimmungsvoll blau beleuchtet. Auch davon war für die Passanten am Museum zuletzt nichts mehr zu sehen.

14 Mittelmeerzypressen

Deshalb wurde jetzt die Bepflanzung geändert. „Wir haben 14 Mittelmeerzypressen angepflanzt. Die Abwicklung ist über die Bau- und Liegenschaftsabteilung des LWL erfolgt“, sagt Dr. Mühlenbrock. Die Zypressen wachsen auch an den Alleen der Toscana und vermitteln deshalb ein mediterranes Flair auch am Römermuseum. „Sie sind damit auch ein Hinweis auf die italienische Herkunft der Römer“, so Dr. Mühlenbrock. Allerdings können diesen Zypresse nicht auf Dauer Temperaturen von unter Minus zehn Grad überleben. Aufgrund der in den letzten Jahren immer milderen Winter hat man trotzdem den Versuch gewagt, sie am Museum anzupflanzen.

Auch an den Sichtblenden an der Südfassade des Museums selbst wurden neue Rankpflanzen gesetzt. Hier soll wilder Wein in den nächsten Jahren für weitere Mittelmeerakzente sorgen.

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