Lena Schäfer ist neue Diakonin bei der evangelischen Gemeinde Haltern

mlzNeue Diakonin

Das interprofessionelle Team der evangelischen Gemeinde ist jetzt komplett. Lena Schäfer wurde in der Erlöserkirche von Superintendentin Saskia Karpenstein in ihr Amt eingeführt.

Haltern

, 08.11.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sie ist mitten im Gemeindeleben groß geworden: Lena Schäfer, die neue Diakonin an der evangelischen Gemeinde Haltern, ist die Tochter des Oer-Erkenschwicker Pfarrers Bernd Schäfer. „Ich bin im Pfarrhaus aufgewachsen, und war eigentlich immer mittendrin“, sagt sie.

Jetzt ist sie mittendrin in Haltern. Lena Schäfer ist Teil des neuen interprofessionellen Teams, das aus den Pfarrern Merle Vokkert und Karl Henschel sowie den beiden Diakoninnen Karolin Wengerek und eben Lena Schäfer besteht. Zu ihren Schwerpunktaufgaben gehören unter anderem die Jugend und Konfirmandenarbeit, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit und Digitalisierung.

Mitten im Gemeindeleben aufgewachsen

Von Kinderbibelwochen über Kindergottesdienste bis zur Arbeit als Teamerin bei Jugendfreizeiten war Lena Schäfer in ihrer Jugend in der evangelischen Gemeinde in Oer-Erkenschwick aktiv .„Nach dem Abi wollte ich dann aber doch mal da raus“, sagt sie. Sie begann ein Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften in Düsseldorf. Nach dem Bachelor überdachte sie aber erneut ihre Berufsperspektiven und nahm in Bielefeld Bethel ein Studium der Sozialen Arbeit und Diakonik auf.

Warum nicht Theologie? „Darüber habe ich in der Tat auch nachgedacht“, sagt Lena Schäfer. „Aber ich fand bei meinem Studium, die soziale Orientierung spannend. Das Wirken von Kirche in die Gesellschaft ist mir wichtig“ sagt sie.

Diakonin Lena Schäfer wurde am Samstag offiziell in ihr Amt an der evangelischen Gemeinde Haltern eingeführt, v.l.: Pfarrer Karl Henschel, Diakonin Karolin Wengerek, Superintendentin Saskia Karpenstein, Diakonin Lena Schäfer, Pfarrerin Merle Vokkert.

Diakonin Lena Schäfer wurde am vergangenen Samstag offiziell in ihr Amt an der evangelischen Gemeinde Haltern eingeführt, v.l.: Pfarrer Karl Henschel, Diakonin Karolin Wengerek, Superintendentin Saskia Karpenstein, Diakonin Lena Schäfer, Pfarrerin Merle Vokkert. © Jürgen Wolter

Ihre erste berufliche Station führte Lena Schäfer nach Winsen an der Luhe in Niedersachsen. Dort war sie als Kirchenkreis-Jugendwartin tätig. Als sie von der Ausschreibung der Stelle in Haltern erfuhr, entschied sie sich aber, wieder in ihre Heimatregion zurückzukehren.

„Vor einem Jahr ist mein Sohn geboren, und da hilft mir die familiäre Anbindung“, sagt die 30-Jährige. Ihr Mann ist als Lehrer in Lüneburg tätig. Zurzeit leben beide

an zwei Wohnorten. „Für ihn ist es als niedersächsischer Beamter nicht so leicht, nach NRW zu wechseln“, so Lena Schäfer.

Schwieriger Zeitpunkt für einen Neustart

Für ihren Start in Haltern hat sie eine schwierige Zeit erwischt. „Es ist sicher nicht der ideale Zeitpunkt für einen beruflichen Neuanfang“, sagt sie. Die Coronalage macht Planungen nahezu unmöglich. Trotzdem freut sich Lena Schäfer auf ihre neue Aufgabe im interprofessionellen Team in Haltern.

In ihrer Freizeit arbeitet Lena Schäfer gern kreativ. Sie näht und ist weit gereist, hat 40 Länder besucht und dort viel fotografiert. Seit einem Jahr gibt es aber ein neues Fotomotiv: „Früher habe ich selten Menschen fotografiert“, sagt sie. „Aber jetzt ist mein Sohn mein Lieblingsmotiv“.

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