Lippe-Fähre Maifisch in Haltern soll in Kürze wieder an den Start gehen

Lippe-Fähre

Sie sind fester Bestandteil der Römer-Lippe-Route und beliebtes Ausflugsziel – die Lippe-Fähre Maifisch in Haltern. Der Lippe-Verband will sie nun testweise wieder in Betrieb nehmen.

Haltern

18.04.2021, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beliebtes Ausflugsziel: Per Muskelkraft können sich die Passagiere der Personenfähre Maifisch in Haltern von Ufer zu Ufer über die Lippe ziehen.

Beliebtes Ausflugsziel: Per Muskelkraft können sich die Passagiere der Personenfähre Maifisch in Haltern von Ufer zu Ufer über die Lippe ziehen. © Stefan Tuschy/EGLV

Die Lippe-Fähre Maifisch in Haltern, mit der Radfahrer und Fußgänger die Lippe per Muskelkraft überqueren können, soll bald wieder fahren. Ab Montag, 19. April, soll sie und die Lippe-Fähre Baldur in Dorsten wieder an den Start gehen.

Der Lippeverband hat die häufig genutzten Kontaktbereiche mit einem antimikrobiellen Oberflächenschutz behandeln lassen und besondere Nutzungsregeln aufgestellt.

Nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig

Schilder vor Ort, die aktuell montiert werden, machen auf die bekannten AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) aufmerksam, die auch im Wartebereich gelten. Sollte es vor den Anlegepunkten zu Warteschlangen kommen, müssen die Nutzerinnen und Nutzer Abstand zueinander halten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Für die Fahrt selbst gilt, dass nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig die Fähre nutzen dürfen – auch hier ist der Mund-Nasen-Schutz Pflicht.

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„Wir wissen, dass die Fähren eine beliebte Attraktion in unserer Region sind“, macht Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes, deutlich, „daher versuchen wir nun, mit speziellen Regelungen dieses schöne Erlebnis an der Lippe zu ermöglichen.“ In Absprache mit den Kommunen behalte man sich aber vor, die Fähren auch wieder stillzulegen, wenn die Menschen vor Ort sich nicht an die Regelungen halten.

Die bereits im vergangenen Jahr ausgeschilderten Umleitungsstrecken für Radfahrerinnen und Radfahrer bleiben bestehen. So lässt sich individuell entscheiden, ob man Wartezeit in Kauf nimmt oder eine andere Route über die Lippe wählt.

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