Lkw-Brand in Haltern - Fahrer reagierte schnell und richtig

Hohe Mark West

Die Halterner Feuerwehr musste am Montag zur Raststätte Hohe Mark West ausrücken. Autofahrer hatten einen Lkw-Fahrer darauf hingewiesen, dass Rauch aus seinem Anhänger aufsteigen würde.

Haltern

, 21.07.2020, 10:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehrleute legten einen Schaumteppich über den Abfall.

Die Feuerwehrleute legten einen Schaumteppich über den Abfall. © Freiwillige Feuerwehr Haltern

Brennender Abfall hat am Montagabend für einen Feuerwehreinsatz auf dem Autobahnparkplatz Hohe Mark West Richtung Recklinghausen gesorgt. Ein Lkw-Fahrer war mit seinem Gespann gerade auf dem Weg zu einer Müllverbrennungsanlage im Ruhrgebiet, als er bei einer kurzen Pause an der A43 von „aufmerksamen Autofahrern“, so die Freiwillige Feuerwehr Haltern auf ihrer Facebook-Seite, gegen 19.50 Uhr auf aufsteigenden Rauch aus seinem Anhänger hingewiesen wurde.

Fahrer erkannte sofort den Ernst der Lage

Der Fahrer kontrollierte sofort sein Gespann samt Ladung und erkannte den Ernst der Lage: Er löste den brennenden Auflieger von der Zugmaschine und alarmierte umgehend die Feuerwehr.

Die Wachbesatzung, der Rettungsdienst und die Einheit Lavesum machten sich sofort auf den Weg. Auch die Einsatzkräfte konnten beim Eintreffen eine Rauchentwicklung aus dem offenen Mulden-Anhänger feststellen. Die Feuerwehrleute stiegen daraufhin mit einer Leiter an dem mit Restmüll gefüllten Container (36 Kubikmeter) hoch und führten unter Atemschutz „eine Brandbekämpfung mit einem Schaumrohr“ durch.

Autofahrer an der Raststätte Hohe Mark West hatten den Lkw-Fahrer auf den aufsteigenden Rauch aufmerksam gemacht.

Autofahrer an der Raststätte Hohe Mark West hatten den Lkw-Fahrer auf den aufsteigenden Rauch aufmerksam gemacht. © Freiwillige Feuerwehr Haltern

Da das Gespann nach Rücksprache mit der Autobahnpolizei Münster seinen Bestimmungsort nicht mehr anfahren durfte und es aus Sicherheitsgründen auch nicht auf dem Rastplatz bleiben konnte, fuhr es in Begleitung der Feuerwehr einen sicheren Ort im Halterner Stadtgebiet abseits der Autobahn an. Hier wurde erneut ein Schaumteppich über die Ladung gelegt und das Fahrzeug für die Nacht abgestellt.

Am Dienstagmorgen um 6.30 Uhr brachte der Lkw-Fahrer das Gespann wieder zu seinem ursprünglichen Standort in Bramsche (Niedersachsen) zurück, wie Georg Bäther, stellvertretender Leiter der Halterner Feuerwache am Dienstag auf Anfrage mitteilte.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt