Corona-Pandemie

Manche Halterner müssen geduldig sein: Kein Impftermin zu Hause

Seit drei Wochen werden die Bewohner von Pflegeeinrichtungen geimpft, auch in Haltern. In Kürze öffnet das Impfzentrum, aber nicht alle über 80-Jährigen können geimpft werden.
Erst wurde in den Seniorenheimen geimpft (das Foto ist ein Symbolbild), am 1. Februar öffnet das Impfzentrum des Kreises. © dpa

Das Impfzentrum am Konrad-Adenauer-Platz in Recklinghausen öffnet am 1. Februar. Die über 80-Jährigen erhalten in den nächsten Tagen ihre Impfbenachrichtigung sowie Informationen zur Terminvereinbarung.

Wer das Impfzentrum aus gesundheitlichen Gründen nicht aufsuchen kann und deshalb zu Hause geimpft werden möchte, wird vertröstet. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat dazu ein Schreiben verfasst. Darin heißt es: „Ich muss leider um ein wenig Geduld bitten, bis wir einen geeigneten Impfstoff haben.“ Der derzeit zur Verfügung stehende Impfstoff sei zwar wirkungsvoll, aber in der Handhabung nicht einfach. Deshalb könne er nicht von Haus zu Haus transportiert werden. „Wir müssen in diesen Fällen leider abwarten, bis Impfstoffe zugelassen sind, die auch durch das Hausarztsystem genutzt werden können“, schreibt Laumann.

Ab dem 25. Januar (Montag) können die Angeschriebenen Termine zur Impfung vereinbaren. Für die Terminkoordination ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig. Termine können telefonisch unter der kostenlosen Nummer 0800 116 117 02 vereinbart werden.

Erster Impftermin in den Altenwohnhäuser Sixtus/Anna

Bereits seit gut drei Wochen werden die Bewohner von Pflegeeinrichtungen im Kreis Recklinghausen geimpft – so auch in Haltern. Am 13. Januar wurden die Senioren in den Häusern St. Anna und St. Sixtus geimpft, die zweite Impfung folgt am 3. Februar. Es habe viel Aufregung geherrscht, sagen die Geschäftsführer Ulrike Roß und Peter Künstler, aber die Ärzte hätten den Impftermin sehr professionell durchgeführt.

In beiden Häusern hat es bislang keine Corona-Fälle gegeben. „Wir arbeiten konzentriert daran, dass das so bleibt. Auch die Impfungen entbindet uns nicht von den täglichen Tests“, betont Peter Künstler. In den beiden Altenheimen ließen sich 94 Prozent der Bewohner und gut 70 Prozent der Mitarbeiter impfen.

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