Marlon sprang wie Känguru

26 Viertklässler nahmen am Mathe-Wettbewerb teil

04.06.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch Timo Röttger (4c) wird diese lautstarke Ehrung im Foyer der Grundschule zuteil. Beide Viertklässler landeten auf dem 2. Platz, erhielten Urkunde und Buchgeschenk. Marlon Schmidt (4c) bekommt von Schulleiter Hans Hatebur sogar noch das grüne T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung. Das bedeutet, dass er die meisten Mathe-Aufgaben hintereinander richtig beantwortet hat - immerhin 15 von 21. Ebenfalls auf dem 2. Platz landete Katharina Schild (4b), Ludwig Pachtmann, der bei der Preisverleihung am Freitag nicht dabei sein konnte, kam auf den 3. Platz. Insgesamt hatten 26 von 64 Viertklässler an diesem freiwilligen Mathewettbewerb teilgenommen. Für die Grundschule organisierte Klaudia Schild den Wettbewerb. Sie bot eine Mathe-AG an der Schule. Deren Teilnehmer und 16 weitere Viertklässler machten dann beim Känguru-Wettbewerb mit. Alle Teilnehmer erhielten Trostpreise und das Lösungsheft, «da stehen Aufgaben von Klasse 3 bis 8 drin. Da könnt Ihr ja schon mal für die fünfte Klasse reinschnuppern», scherzte Klaudia Schild. Die Aufgaben stammen von der Berliner Humboldt-Universität. Beispiel gefällig? Beim Stadtfest gibt es in diesem Jahr ein kleines altertümliches Karussell. Die Gondeln sind in gleichen Abständen zueinander im Kreis angeordnet und fortlaufend mit 1, 2, 3... nummeriert. Tilli und ihre Freundin Elli fahren damit und sitzen sich direkt gegenüber. Tilli sitzt in Gondel 11, Elli in der Nummer 4. Wie viele Gondeln hat das Karussell insgesamt? 13, 14, 16, 17 oder 22? Lösung: 14 Gondeln. Da sich die Gondeln von Tilli und Elli genau gegenüber befinden, sind auf beiden Seiten zwischen ihnen gleich viele Gondeln, wie es natürliche Zahlen zwischen 4 und 11 gibt. Das sind 6, dann hat das Karussell also 2 mal 6 plus 1 plus 1 gleich 14 Gondeln. Bianca Glöckner

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