Nach dem Deckeneinsturz stellt Kodi seine neuen Pläne für Haltern vor

mlzSeit Februar geschlossen

Im Februar war bei Kodi ein Teil der Decke eingestürzt, seither ist das Geschäft geschlossen. In der Innenstadt gibt es keine Haushaltswaren mehr. Jetzt äußert sich das Unternehmen.

Haltern

, 19.06.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am 15. Februar, einem Samstag, stürzte in der Mittagszeit überraschend und ohne Vorzeichen die Decke im Ladenlokal des Haushaltswaren-Discounters Kodi ein. Vier Menschen - Mitarbeiter und Kunden - erlitten Verletzungen. Seither ist Kodi an der oberen Rekumer Straße geschlossen. Wird es eine Wieder-Eröffnung geben? Zu dieser Frage hat sich jetzt das Unternehmen geäußert.

Aktuell ist Kodi mit rund 250 Filialen hauptsächlich in NRW vertreten, seit April 2005 versorgt der Nahversorger die Halterner mit seiner breiten Produktpalette an Haushaltswaren. So soll das auch bleiben. „Aktuell führen wir Gespräche mit den Vermietern der Immobilie. Diese werden voraussichtlich in Kürze erfolgreich abgeschlossen sein“, sagte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage.

Kodi plant Sanierung und Modernisierung

Erfolgreiche Verhandlungen vorausgesetzt, ist das Ziel, Anfang Juli die Filiale umzubauen und sie Ende Juli oder Anfang August wieder zu öffnen. Bei dem Umbau erfolge selbstverständlich eine fach- und sachgerechte Erneuerung der Deckenkonstruktion.

Am 15. Februar waren etwa 200 Quadratmeter der abgehängten Decke abgestürzt, etwa 300 Quadratmeter Decke blieben hängen. Die Feuerwehr eilte mit einem Großaufgebot in die Halterner Innenstadt. Auch die Polizei und das Technische Hilfswerk waren im Einsatz.

Gutachter haben die Ursache für den Deckeneinsturz ermittelt. Dazu Kodi: „Die Unglücksursache ist laut Gutachten auf einen Befestigungsfehler der Zwischendecke zurückzuführen, der weit vor unserem Mietbeginn entstanden und uns bis dato unbekannt gewesen ist.“

Zusätzlich zur Deckensanierung wird die Filiale im Zeichen von Corona mit einem Hygienekonzept ausgestattet, außerdem will Kodi modernisieren, um den Kunden ein noch schöneres Einkaufserlebnis zu bieten.

Erneuter Dank an die Halterner Feuerwehr

Nach dem Unglück sei erste Priorität gewesen, sich um die betroffenen Mitarbeiter zu kümmern und Kontakt zu den leicht verletzten Kunden aufzunehmen. „Wir sind nach wie vor erleichtert, dass nichts Schlimmeres passiert ist und sehr dankbar, dass die Rettungskräfte so schnell vor Ort gewesen sind und Erste Hilfe geleistet haben“, betont die Unternehmensleitung.

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