Scheunenbrand

Nach Scheunenbrand in Hullern: Gute Nachricht für die Stadt Haltern

Nach dem Brand einer Scheune in Hullern im März drohte die Stadt Haltern, auf den Kosten für neue Feuerwehrschutzanzüge sitzen zu blieben. Doch jetzt gab es eine gute Nachricht.
Die Scheune in Hullern war nach dem Brand einsturzgefährdet. © Winkelkotte

Als im März dieses Jahres auf dem Gelände einer ehemaligen Brennerei in Hullern eine Scheune abbrannte, war zunächst der Schock groß. Danach stellte sich mit jedem weiteren Tag heraus, dass der Schaden wohl größer sein würde als ursprünglich gedacht. Allein der Schaden am Gebäude wurde von der Polizei auf 150.000 Euro geschätzt.

Dann stellte sich heraus, dass auch auf Nachbargrundstücke Asbest-Splitter niedergegangen waren, die fachgerecht entsorgt werden mussten. Für die Stadt Haltern stellte sich als bedauerlich heraus, dass die Schutzanzüge der Feuerwehreinsatzkräfte nicht gereinigt werden konnten, sondern entsorgt werden mussten. Dazu hatte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz geraten. Die Kosten für die Neuanschaffung der Schutzausrüstung wurden auf rund 90.000 Euro geschätzt.

Die Verwaltung machte den Schaden versicherungstechnisch geltend, erhielt jedoch zunächst eine abschlägige Antwort. Nun hat sich ihre Mühe aber doch noch ausgezahlt. Wie Bürgermeister Andreas Stegemann mitteilte, hat sich die Versicherung bereiterklärt, einen Großteil der städtischen Kosten zu übernehmen. 64.473 Euro seien überwiesen worden.

Ein Brandermittler der Polizei hatte herausgefunden, dass das Feuer aufgrund eines technischen Defekts ausgebrochen war.

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