Nettomarkt am Nordwall macht Platz für Neues

Pläne für Lebensmittelmarkt

Der Nettomarkt am Nordwall soll Neuem weichen. Er ist veraltet und zu klein, entspricht nicht mehr modernen Maßstäben und Kundenwünschen.

Haltern

, 13.10.2017, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Netto-Markt am Nordwall.

Der Netto-Markt am Nordwall.

Die städtischen Pläne für eine Quartiersentwicklung zwischen Nordwall und Rekumer Straße liegen, weil die Kritiker in der Überzahl waren, in der Schublade. Doch nach der Ruhe kommt der Sturm: Der Netto-Markt wird abgerissen.

Der einzige Lebensmittelmarkt in Halterns Innenstadt ist zu klein und unattraktiv. Das soll sich ändern: Das Haus wird abgebrochen und neu aufgebaut. Von 700 steigt die Verkaufsfläche auf 1000 Quadratmeter. Eine schönere Optik soll Kunden dann auch mehr Wohlbefinden beim Einkaufen vermitteln. Baudezernentin Anette Brachthäuser stellte das Vorhaben am Donnerstagabend im Ausschuss Stadtentwicklung/Umwelt vor. Josef Brosthaus, Eigentümer dieses Marktes und weiterer Immobilien an der oberen Rekumer Straße, saß im Zuschauerraum. Er hatte vorab einer öffentlichen Präsentation zugestimmt.

Rekumer Passage fällt weg

Weil der neue Markt bis an die Grundstücksgrenze zum Haus Sondermann gebaut wird, fällt die Rekumer Passage als Verbindung zwischen Fußgängerzone und Nordwall weg. Dafür lässt Josef Brosthaus Gebäudeteile im Hinterhof von Bäckerei und Pizzeria abreißen und schafft als Ersatz einen Durchgang im Bereich der Bäckerei. Hinter den Häusern lässt er außerde

m neue, nicht bewirtschaftete Parkplätze anlegen, denn die alten seitlich des Netto-Marktes werden künftig als Anfahrtsweg für die Waren-Anlieferung benötigt. Der von der Stadt bewirtschaftete große Parkplatz am Nordwall bleibt unberührt von der Maßnahme.

Der Spielzeugladen im Bereich der Rekumer Passage fällt der Neustrukturierung zum Opfer. Der Inhaber sucht gerade mithilfe der städtischen Wirtschaftsförderer nach einem geeigneten Ersatz in der Innenstadt.

 

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