Das Walzenwehr mit der blauen Brücke © Archiv
Steverbrücke

Neubau der Steverbrücke – Droht jetzt die schnelle Lösung ohne Esprit?

Die Verwaltung soll den Abriss und Neubau der Blauen Brücken über die Stever mit Hochdruck vorbereiten. Ob das Bauwerk auch in Zukunft ein Wahrzeichen der Stadt bleiben wird?

Die Blaue Brücke über der Stever ist ein Wahrzeichen der Stadt Haltern und soll es hoffentlich bleiben. Nachdem sich herausgestellt hat, dass der architektonische Hingucker bereits nach 16 Jahren Betriebszeit marode ist, soll das Bauwerk nun abgerissen und anschließend durch einen Neubau ersetzt werden. In diesem Zusammenhang haben wir bei der Bauverwaltung nachgehakt und eine Idee ins Spiel gebracht.

Ist über die Möglichkeit eines Architektenwettbewerbs nachgedacht worden? Wie sieht die Verwaltung diese Lösung?

Der Rat hat die Verwaltung beauftragt, die Planungen für einen Brückenneubau voranzutreiben und eine Vorplanung zu vergeben. Diese soll dem Rat möglichst bald vorgelegt werden.
Die Verwaltung wird diesen Auftrag umsetzen und das Hauptaugenmerk darauf legen, bis zum 1. Juni bei der Bezirksregierung Münster einen förderfähigen Antrag zu stellen. Bereits dieser Zeitraum ist schon ambitioniert und könnte sicherlich nicht eingehalten, wenn wir noch einen Architektenwettbewerb mit anschließender Juryentscheidung ausschreiben würden.
Daher ist ein Architektenwettbewerb nicht vorgesehen.

Würde ein Ideenwettbewerb nicht die Möglichkeit bieten, in einem wirtschaftlich sinnvollen Rahmen eine Vielzahl von Entwurfsmöglichkeiten zu erlangen? Wie lässt sich vermeiden, dass bei einem Neubau auf die sichere Ingenieurlösung gesetzt wird, die aber ästhetisch wenig zu bieten hat?

Natürlich wollen wir auch wieder eine schöne Brücke erhalten, aber vor allem muss am Ende auch ein vertretbarer Kostenrahmen eingehalten und die Errichtung der Brücke nicht auf Jahre hinaus aufgeschoben werden.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir werden also in Kürze ein Fachplanungsbüro damit beauftragen, eine Vorplanung unter Darstellung verschiedenen Baumaterialien für die neue Brücke zu entwerfen und diese mit der Politik abstimmen. Sobald die Bezirksregierung dann hoffentlich positiv über die Förderung entschieden hat, würde der Bau der Brücke öffentlich ausgeschrieben werden.

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Redaktion Haltern
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Silvia Wiethoff

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