Neue Aspekte bei der Behandlung von Brustkrebs

Abendsprechstunde

Das Brustzentrum Emscher/Lippe in der Frauenklinik Dorsten/Haltern des Katholischen Klinikums Ruhrgebiet Nord hat jetzt sein Audit bestanden und gehört wegen seiner umfassenden gerätetechnischen Ausstattung und des speziell geschulten medizinischen Personals wieder offiziell zu den zertifizierten Brustzentren des Landes Nordrhein-Westfalen.

HALTERN

von Von Klaus-Dieter Krause

, 17.11.2013, 14:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dr. Stefan Wilhems ist der neue Chefarzt der Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten sowie im St. Sixtus-Hospital, Haltern.

Dr. Stefan Wilhems ist der neue Chefarzt der Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten sowie im St. Sixtus-Hospital, Haltern.

Dies teilte jetzt Chefarzt Dr. Stefan Wilhelms mit: „Sprechstunden für Brustkrebs-Patienten gibt es sowohl im St.-Sixtus-Hospital Haltern wie auch am St.-Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten. Die stationäre Behandlung erfolgt allerdings ausschließlich in Dorsten.“

Dort vermittelt am Mittwoch (20.11.) ab 17 Uhr eine Abendsprechstunde, zu der auch alle Interessenten aus Haltern herzlich eingeladen sind, die geballte Kompetenz einer solchen Einrichtung. „Neue Aspekte bei der Behandlung von Brustkrebs“ ist der Info-Abend in der Volkshochschule Dorsten im VHS-Gebäude auf Maria Lindenhof überschrieben.

Telefon: (02362) 29 36 02 oder Email: m.boewing@kkrn.de

Die Veranstaltung bietet jedoch viel mehr als Experten-Vorträge. Von einer Modenschau für Patientinnen, über Kosmetik- und Frisuren-Tipps („Was mache ich, wenn die Haare ausfallen?“) bis hin zu Partnerschaftsfragen („Seite an Seite den Krebs bewältigen“) und konkreten Ratschlägen in Sachen Leistungs-Finanzierung (Reha, Hilfsmittel, Haushaltshilfen) ist das Spektrum groß. Jeder Teilnehmer bekommt Gelegenheit, seine persönlichen Fragen zu stellen. Die Kernbotschaft lautet: Brustkrebs ist heilbar! Warum dies heute noch mehr zutrifft als vor zehn, zwanzig Jahren wird Chefarzt Dr. Wilhelms erläutern. Vorsorge, Diagnostik, Therapie — diese drei Säulen werden in seinem Vortrag die wesentliche Rolle spielen. Und Dr. Wilhelms lädt ausdrücklich auch Männer ein.

Nicht nur, weil sie als Partner oder Angehöriger im persönlichen Umfeld mit Brustkrebs konfrontiert sein können, sondern auch, weil sie selbst keineswegs generell außen vor sind: Ein Prozent der Männer, das dokumentieren wissenschaftliche Untersuchungen, erkranken in Deutschland irgendwann selbst an Brustkrebs. Die Teilnahme an der Kooperations-Veranstaltung von KKRN, Volkshochschule Dorsten und Dorstener Zeitung ist kostenlos. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.     

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