Neue E-Ladesäule in Haltern - Für Falschparker wird es jetzt teurer

Elektroautos

Der Hagebaumarkt Frieling hat eine E-Ladesäule errichtet, an der zwei Autos geladen werden können. Für andere Autos kann das Parken an einer E-Ladestation hingegen teuer werden.

Haltern

, 14.05.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Prokurist Falko Rohlfs (l.) und Marktleiter Ralf Schürenkamp freuen sich über eine E-Ladesäule auf dem Parkplatz des Halterner Hagebaumarkts Frieling.

Prokurist Falko Rohlfs (l.) und Marktleiter Ralf Schürenkamp freuen sich über eine E-Ladesäule auf dem Parkplatz des Halterner Hagebaumarkts Frieling. © Pascal Albert

16 Ladesäulen für Elektofahrzeuge haben die Stadtwerke bereits in Haltern installiert. Auch der Hagebaumarkt Frieling hat nun eine Ladesäule errichtet - parken dürfen dort nur E-Autos. Generell gilt seit Kurzem: Wer unbefugt auf einem Parkplatz für Elektrowagen steht, der muss genauso viel Bußgeld zahlen wie beim Zuparken eines Behindertenparkplatzes.

„Das ist eine öffentliche Einrichtung“, sagt Falko Rohlfs, Prokurist des Hagebaumarkts Frieling. Das bedeutet, dass die Ladesäule am Hagebaumarkt 24 Stunden am Tag genutzt werden kann. Die Schranken am Ein- und Ausgang des Parkplatzes vor dem Baumarkt bleiben somit ab jetzt immer geöffnet.

Bußgeld hat sich am 28. April erhöht

Sein Auto aufladen kann dort jeder. Drei verschiedene Anschlüsse hat die Ladesäule, damit jedes Fahrzeug dort angeschlossen werden kann. Wer sein Auto dort aufladen möchte, braucht aber eine Karte des Energieunternehmens ENBW oder die passende App auf seinem Smartphone.

Die beiden Parkplätze sind ausschließlich für Elektrofahrzeuge. Aber vor allem in der Stadt „erlebe ich das öfter, dass dann ein Verbrenner da steht“, sagt Falko Rohlfs. „Das gehört sich natürlich nicht.“ Und seit dem 28. April und einer Änderung der Straßenverkehrsordnung zieht das auch ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro nach sich. Ein sogenannter „allgemeiner Parkverstoß“ kostet 25 Euro.

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