Neue Pläne für Halterns ältesten Malerbetrieb

mlzMalerbetrieb Lohle

Thomas Lohle ist Inhaber des ältesten Malerbetriebs in Haltern. Seit 95 Jahren führt die Familie das Geschäft. Für die Zukunft hat der 57-Jährige nun neue Pläne geschmiedet.

Haltern

, 04.12.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sein Großvater hatte den Betrieb 1924 gegründet. Inzwischen führt Thomas Lohle den gleichnamigen Malerbetrieb am Schüttenwall in dritter Generation. „Und ich habe auch vor, das noch einige Jahre zu tun“, betont der 57-Jährige ein wenig scherzhaft. „Wir sind das älteste Malerunternehmen in Haltern“, sagt Thomas Lohle stolz. „Und das soll auch so bleiben.“

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Thomas Lohle hat das Gebäude Schüttenwall 1 und das Nebengebäude, in dem sich seine 140 Quadratmeter große Werkstatt befindet, sowie das gesamte Grundstück jetzt vollständig an die Stadtsparkasse Haltern verkauft. Eine Zweigstelle des Geldinstituts befindet sich im Erdgeschoss. Darüber liegen zwei Mietwohnungen. Der Verkauf von Immobilie, Grund und Boden sei aber noch lange kein Grund zur Schließung des Malerbetriebs, betont der Malermeister.

Der Betrieb zieht um

Thomas Lohle wird zwar seine Werkstatt zum 1. April 2020 räumen. Das Geschäft wird aber an anderer Stelle fortgeführt. Wo genau, das will er noch nicht verraten. Nur so viel: Der Malerbetrieb Lohle wird auch künftig in Halterns Innenstadt zu finden sein.

Der 57 Jahre alte Handwerker freut sich auf die neuen Räumlichkeiten. Die Werkstatt am Schüttenwall sei viel zu groß geworden - „die Lagerfläche braucht man heutzutage gar nicht mehr“, sagt er. Das Material würde ja oft schon direkt zum Kunden geliefert und müsse nicht mehr vorübergehend bei ihm untergebracht werden. Derzeit laufen die Renovierungsarbeiten im künftigen Betrieb.

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