Neues Projekt: Halterns ehrenamtliche Helfer sollen sich besser vernetzen

mlz„Brücken bauen“

Ein neues Netzwerk soll helfen, das bestehende ehrenamtliche Engagement in Haltern über Gemeindegrenzen hinweg noch besser zu vernetzen. Am Sonntag wurde das Projekt vorgestellt.

Haltern

, 14.01.2020, 14:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Anschluss zum Gottesdienst in der Erlöserkirche wurde am Sonntag das Projekt „Brücken bauen“ vorgestellt. Der Einladung von Pastor Karl Henschel und Presbyterin Christiane Oldemeyer folgten zahlreiche Gottesdienstbesucher. Darüber hinaus fanden auch einige weitere Interessenten den Weg ins Paul-Gerhard-Haus. „Mit fast 40 Zuhörern war die Resonanz größer als erwartet“, heißt es in einer Pressemitteilung der evangelischen Kirche.

Thomas Knuth und Gitta Kiehle, beide Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde, stellten das Projekt „Brücken bauen“ vor. Die Grundidee: Das bestehende ehrenamtliche Engagement in Haltern am See soll über die Gemeindegrenzen hinweg noch besser vernetzt werden, umso unbürokratisch und schnell Menschen wirksam helfen zu können.

Es gibt schon die ersten positiven Beispiele

Über erste positive Beispiele wurde berichtet: „So konnte unter anderem einem Flüchtling über das Netzwerk ein Ausbildungsplatz vermittelt werden, eine Alleinerziehende konnte eine neue Wohnung anmieten und eine andere Alleinerziehende wird mit Lebensmitteln von der Tafel unterstützt, die bislang diese Hilfe nicht eigenständig in Anspruch nehmen konnte.“

Neues Projekt: Halterns ehrenamtliche Helfer sollen sich besser vernetzen

Das erste Treffen stieß auf viel Resonanz. © privat

Auch der Kinderhospizdienst konnte sich über eine Geldspende freuen, die die Badmintonsportler des ETuS Haltern spontan bei einer Weihnachtsfeier gesammelt haben.

Ehrenamtliche Angebote aus den Nachbarstädten

Neben diesen ersten Schritten sollen darüber hinaus langfristig auch neue erfolgreiche ehrenamtliche Angebote aus den Nachbarstädten in Haltern am See etabliert werden. Einzelne Ideen hierfür sind bereits vorhanden.

Der Schuldnerberater des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Recklinghausen, Christian Overmann, berichtete davon, dass auch in Haltern am See immer wieder Familien unverschuldet in Not geraten.

Viele Unterstützer beim Auftakt dabei

Das Projekt wird von verschiedenen Gruppen unterstützt. So waren u. a. Mitglieder des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Recklinghausen, des Caritasverbandes Ostvest, der evangelischen und der katholischen Kirche, des Lions Clubs und des Sportvereins ETuS Haltern sowie zwei Halterner Unternehmer bei dem Auftakttreffen dabei. Auch die freie Gemeinde unterstützt das Projekt.

„Auch wenn noch viel Arbeit zu leisten ist und das Projekt erst am Anfang steht, sind die ersten Schritte getan“, freuen sich die Beteiligten. Es hänge jetzt davon ab, welche Projektideen umgesetzt werden können. Im Sommer will man sich bei einem Netzwerktreffen austauschen.

Weitere „Brückenbauer“ werden noch gesucht. Interessierte können sich gerne bei Gitta Kiehle oder Thomas Knuth von der evangelischen Kirchengemeinde melden. Entweder per E-Mail an das Gemeindebüro info@egha.de oder g.kiehle@diakonie-kreis-re.de
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