Ökoprofit: Haltern ist dabei

05.09.2007, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Haltern Umweltschutz im Unternehmen hilft, die Umwelt zu entlasten und Betriebskosten dauerhaft zu senken. Für den vierten Durchgang von "Ökoprofit" rührte die Stadt Haltern deshalb kräftig die Werbetrommel. Seit August laufen Gespräche mit Firmen, der heutige Donnerstag ist Stichtag für die letzte Anmeldemöglichkeit. Laut Baudezernent Wolfgang Kiski konnte sein Amt potenzielle Partner gewinnen, darunter auch das Sixtus-Hospital. Der Baubetriebshof wird sich ebenfalls an dem Projekt beteiligen.

Förderzusagen in Höhe von 20 000 Euro sind gegeben, 15 000 Euro teilen sich Kreis, Castrop-Rauxel, Dorsten, Marl und Haltern. Für die Firmen fallen Eigenanteile zwischen 2000 und 8000 Euro an.

Das Beratungsprogramm "Ökoprofit" verhilft Betrieben und Einrichtungen zu einem praktikablen und zugleich effizienten Umweltmanagementsystem. Es verknüpft dabei ökonomischen Gewinn und ökologischen Nutzen. Indem die Unternehmen ihren Verbrauch von Ressourcen reduzieren und ihre Mitarbeiter für den Umweltschutz zusätzlich motivieren, können die Kosten gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.

In den Jahren 2004 und 2005 nahmen in Marl und Dorsten 19 Betriebe teil, 16 weitere Firmen aus dem Vest Recklinghausen waren 2006 mit von der Partie. "Ökoprofit" ist eine gemeinsame Aktion der Kommunen, der örtlichen Wirtschaft und weiterer lokaler sowie regionaler Partner.

Die Durchführung des Projektes dauert ein Jahr. Für den 20. September kündigte Baudezernent Wolfgang Kiski eine Informationsveranstaltung an. esc

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