OGS-Ferienbetreuung unter erschwerten Bedingungen

OGS-Ferienbetreuung

Kreativ und mit 30 Kindern hat die OGS-Ferienbetreuung im Caritasverband Ostvest in Haltern stattgefunden. In diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen.

Haltern

, 23.10.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch mit Maske hatten die Kinder bei der Ferienbetreuung der OGS Hullern ihren Spaß.

Auch mit Maske hatten die Kinder bei der Ferienbetreuung der OGS Hullern ihren Spaß. © Privat

Kurzfristige Absagen und an ihre Grenzen stoßende Betreuerinnen – leicht ist die Ferienbetreuung des Caritasverbands Ostvest - bestehend aus der OGS Lavesum, der OGS Heideschule/Hullern, der OGS Katharina-von-Bora-Schule (Förderverein) und der OGS-Marienschule (Förderverein) - in diesem Jahr nicht gewesen. Seit 15 Jahren koordiniert Meike Rabenschlag dieses Angebot. Doch ein Jahr mit so vielen Schwierigkeiten ist auch ihr neu, wie sie jetzt berichtete. Grund ist die Cornoa-Pandemie.

Viele Abmeldungen wegen Corona

Rund 30 Kinder nahmen an der Ferienbetreuung in den Herbstferien in der Katharina-von-Bora-Schule teil. Angemeldet gewesen seien tatsächlich ein Viertel mehr, erklärte Meike Rabenschlag. Doch aufgrund der steigenden Coronazahlen hätten einige Eltern das Ansteckungsrisiko für ihre Kinder minimieren wollen und diese daher abgemeldet.

Die Kinder malten und bastelten in kleinen Gruppen.

Die Kinder malten und bastelten in kleinen Gruppen. © Privat

Die Kinder bastelten in kleinen Gruppen aus T-Shirts Taschen, malten Bilder, bemalten Holzscheiben, beklebten Gläser und stellten Halloween-Deko her. Es sei auch gesägt, gehämmert und geschnibbelt worden, hieß es. Ausflüge, die die Ferienbetreuung sonst unternimmt, fielen dieses Jahr aus.

Halloween-Deko wurde auch hergestellt.

Halloween-Deko wurde auch hergestellt. © Privat

„Für die Betreuerinnen ist die Coronazeit eine große Herausforderung, aber sie haben trotz oder gerade wegen der schwierigen Umstände alles gegeben, um mit den Kindern tolle Bastelarbeiten anzufertigen“, zog Meike Rabenschlag Bilanz. Allerdings seien die Betreuerinnen wegen der Corona-Pandemie auch mitunter an ihre Grenzen gestoßen. „Corona nimmt uns Ressourcen, die wir lieber für die direkte Arbeit mit den Kindern hätten und nicht für die Schaffung und Erfüllung der uns auferlegten Rahmenbedingungen“, meinte sie.

Große Ausflüge blieben in diesem besonderen Jahr aus. Ab und zu ging es aber an die frische Luft.

Große Ausflüge blieben in diesem besonderen Jahr aus. Ab und zu ging es aber an die frische Luft. © Privat

Auch hätten sich in den vergangenen Jahren viele Freundschaften zwischen Kindern entwickelt, die sonst auf verschiedene Schulen gingen. „Wegen der Vorschriften dürfen die Kinder aber nur in den eigenen Gruppen spielen.“

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