Pfarrorchester St. Sixtus musizierte profimäßig

Jubiläumskonzert

Zu einem Jubiläumskonzert aus Anlass des 30-jährigen Bestehens lud das Pfarrorchester St. Sixtus unter der Leitung von Helmut Burgmer am Samstagabend in die Kirche St. Marien.

HALTERN

von Von Werner Wenig

, 16.10.2011, 17:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Pfarrorchster St. Sixtus musierte anlässlich seines 30. Geburtstages unter der Leitung von Kantor Helmut Burger in der St. Marien-Kirche.

Das Pfarrorchster St. Sixtus musierte anlässlich seines 30. Geburtstages unter der Leitung von Kantor Helmut Burger in der St. Marien-Kirche.

Besonders dankte er Rudolf Wulf, der viele Jahre ehrenamtlich im Orchester tätig war, indem er ihn zum Ehrenmitglied des Vereins ernannte. Weiter beschwor er die gute Stimmung im Orchester. Damit sprach er etwas an, was für die Zuhörer greifbar war. Die Musiker spielten mit einer Leichtigkeit, als wären sie ein professionelles Ensemble. Die Spielfreude war ihnen deutlich anzumerken. Ihre Vielseitigkeit stellten sie mit der Programmfolge unter Beweis. Das „Adagio in E-Dur für Violine und Orchester“ von Wolfgang-Amadeus Mozart, bei dem die Solistin Barbara Kranz auf der Violine glänzte, spielten sie ebenso souverän wie die „Sonate Pian e Forte für zwei Instrumentalchöre“ von Giovanni Gabrieli, das allseits bekannte „Air“ von Johann-Sebastian Bach, die „Kirchensonate C-Dur“ von Mozart und das „Finale D-Dur aus der Orgelsonate Nr 6: Vater unser im Himmelreich“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Helmut Burgmer, der das Orchester mit sicherer Hand führte, lag besonders die „Haydn-Variationen“ von Johannes Brahms am Herzen, die das Orchester mit viel Empathie spielten. Es folgten die „Sinfonia B-Dur“ von Johann Friedrich Reichardt und das als „Eurovisionsmusik“ bekannte Prélude (Te Deum) von Marc Antoine Charpentier. Josef Buttgereit, treibende Kraft der Wiedergründung des Orchesters, bedankte sich mit bewegenden Worten, und Helmut Burgmer äußerte sich zufrieden: „Ich freue mich, dass der Funke übergesprungen ist. Wir sind im Laufe des Abends zu einer Gemeinde geworden.“

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