Pindakaas zeigt Zaubertricks und klassische Musik

Aufführung in der Aula

Alexander Heimbürger, besser bekannt als "Herr Alexander", war einer der berühmtesten Magier seiner Zeit. Sein Leben und seine Zaubertricks brachte das Saxophon-Quartett Grundschülern am Donnerstag in der Aula des Schulzentrums mit viel Humor und klassischer Musik näher.

HALTERN

von Von Berthold Fehmer

, 20.10.2011, 15:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf Unverständnis stößt der Zauberer "Herr Alexander" (Frank Dukowski, l.), als er in Amerika sein Glück versucht. Denn mit deutsch kommt man dort nicht weit.

Auf Unverständnis stößt der Zauberer "Herr Alexander" (Frank Dukowski, l.), als er in Amerika sein Glück versucht. Denn mit deutsch kommt man dort nicht weit.

Dieser bereiste zehn Jahre lang Nord- und Südamerika, durfte sogar im Weißen Haus und im Kaiserpalast von Brasilien auftreten. Denn zu seiner Zeit war er einer der berühmtesten Magier, konnte mit einem einzigen Pistolenschuss 100 Kerzen auslöschen und wurde sogar im Roman „Moby Dick“ erwähnt. Höchst amüsant verdeutlichte Dukowski, wie der brillante Aufschneider „Herr Alexander“ es verstand, seinem Publikum genau das zu zeigen, was es sehen wollte. Bei der Überfahrt nach Amerika hatte es für ihn und seine Musiker-Kollegen etwa nur für dritte Klasse-Tickets gereicht. Passagiere mit Geld fanden sich allerdings ausschließlich in der ersten Klasse.

So führte er denselben Zaubertrick nicht als ungehobelter Seemann, sondern als galanter Frackträger auf – mit großem Unterhaltungswert. Selbst die ganz coolen Grundschulkinder zeigten sich beeindruckt: „Alter…“ Fast ohne Bühnenbild kommt die Inszenierung von Regisseur Bart Hogenboom aus. Bilder im Kopf erzeugt das Pindakaas Saxophon-Quartett. Indem es in die Rolle eines Zirkusorchesters schlüpft, als Fakire Schlangen beschwört oder sich als Jazz-Kapelle um die richtigen Noten streitet. Fazit: Klasse Klassik!

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