Präventivprojekt "pro anima" erhielt 5000 Euro

Preisgeld

Anerkennung für das Projekt "pro anima" des Caritasverbandes: Den Vertreterinnen Gisela Scharf und Dr. Reinhild Tuschewitzki wurde Ende März eine mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung der Dahrlehnskasse Münster (DKM) überreicht.

HALTERN

von Von Silvia Wiethoff

, 06.04.2011, 08:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dr. Reinhild Tuschewitzki (2.v.l.) und Gisela Scharf nahmen die Auszeichnung der Dahrlehnskasse Münster für das Halterner Caritasprojekt "pro anima" entgegen.

Dr. Reinhild Tuschewitzki (2.v.l.) und Gisela Scharf nahmen die Auszeichnung der Dahrlehnskasse Münster für das Halterner Caritasprojekt "pro anima" entgegen.

Das Präventivprojekt „pro anima“ überzeugte. Mit vier weiteren Initiativen aus dem Bistum durften es die Ehrenamtlichen aus Haltern im Rahmen der Jubiläumsfeier der DKM einem großen Publikum vorstellen. Seit einem Jahr werden im Rahmen von „pro anima“ Familien und vor allem Kinder mit sucht- oder psychisch kranken Elternteilen in Haltern betreut. Dafür wurde aus Spendengeldern eine sozialpädagogische Fachkraft auf Teilzeitbasis eingestellt. „Es ist deutlich geworden, wie groß der Bedarf von betroffenen Familien und Kindern ist“, heißt es unter anderem in der Bewerbung für die DKM-Auszeichnung. Wichtig sei einerseits die Unabhängigkeit des Projekts und andererseits die Vernetzung mit anderen Institutionen, betonte Reinhild Tuschewitzki. Im ersten Jahr des Bestehens kümmerte sich „pro anima“ um 15 Familien mit weit mehr Kindern.

Die Veranstaltung der DKM fand mit 800 Gästen in der Halle Münsterland statt. „Die Zeit verging wie im Fluge. Der Abend war sehr spannend und abwechslungsreich“, berichtete Reinhild Tuschewitzki. Die Moderation des Abends hatte ZDF-Nachrichtensprecherin Gundula Gause vom „heute journal“ übernommen. Außerdem präsentierte der Theologe und Publizist Werner Tiki Küstenmacher sein Werk „simplify your live". Das Placebo-Theater Münster stellte Szenen aus der DKM-Geschichte nach. Das Preisgeld wird „pro anima“ in diesen Tagen überwiesen. Eine Urkunde soll im Franziskushaus einen würdigen Platz finden.  

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