Radfahrer haben ein Sicherheitsrisiko auf dem Hellweg

Sanierungsbedürftige Wege

Ein "Sicherheitsrisiko" hat Heinrich Stock vom Baubetriebsamt am Geh- und Radweg entlang des Hellwegs zwischen Sythen und Haltern-Mitte ausgemacht. Beim jetzigen Zustand sei sogar zu überlegen, ob der Weg nicht gesperrt werden müsse.

HALTERN

von Von Berthold Fehmer

, 06.10.2011, 13:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch die Lippramsdorfer CDU hatte bereits auf sanierungsbedürftige Radwege (hier an der Lembecker Straße) hingewiesen.

Auch die Lippramsdorfer CDU hatte bereits auf sanierungsbedürftige Radwege (hier an der Lembecker Straße) hingewiesen.

„Die haben wir in Haltern aber fast nirgendwo“, so Stock. Der Asphaltbelag am Hellweg sei ausgemergelt, zeige Ermüdungsrisse und löse sich zum Teil auf. Viele Wölbungen, durch Wurzeln verursacht, sorgten für Unfallgefahr. Stock: „Hier sollte grundlegend was gemacht werden.“ Solche Wölbungen gibt es laut Stock auch an anderen Radwegen. Etwa entlang der Holtwicker Straße, wo die Baumwurzeln vor und hinter Holtwick aus dem Radweg eine regelrechte Buckelpiste machen. Gerade an einer Gefällestrecke sei dies gefährlich, so Stock: „Dort kann man sehr schnell fahren und dann schlägt es einem den Radlenker aus der Hand.“ Es bestehe Reparaturbedarf.

Dort, wie auch an der Lembecker Straße im Bereich Lippramsdorf, wo sich der Belag zum Teil vom Boden trennt, wird nun der Kreis kontaktiert. In gutem Zustand, so Stock, sei etwa der Radweg der Dorstener Straße. Nur an einer Stelle muss ausgebessert werden. Im Innenstadtbereich hatte sich Lampe umgesehen und festgestellt, dass sich viele Radfahrer nicht an die Regeln halten. Und etwa an der Rochfordstraße auf dem Gehweg fahren, oft sogar auf der falschen Seite. Mit „Angebotsstreifen“ könne man etwa dort oder am Schüttenwall vielleicht die Radfahrer auf die Straße bekommen. Allerdings müsse man sich dann auch Gedanken über ein Parkplatzkonzept machen, da zumeist Autos auf dem Seitenstreifen parken. Die Bezirksregierung Münster hat der Stadt 71 600 Euro für die Überprüfung des Radwegenetzes bewilligt. Durch das Projekt soll die Qualität der Radwege verbessert werden, um vor allem auch den Radfahr-Tourismus weiter auszubauen.

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