Räder statt Autos

19.10.2007 / Lesedauer: 2 min

Haltern Haltern am See, eine fahrradfreundliche Stadt? Mit diesem Thema befassten sich die Gäste des ,,Grünen Spiekergesprächs", zu denen unter anderem Halterns Baudezernent Wolfgang Kiski und der Fahrradbeauftragte der Stadt Dülmen, Philip Scholz, zählten.

Grundsätzlich, so waren sich alle einig, lässt sich diese Frage mit "Ja" beantworten. Denn Haltern, 2006 in die AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte und Gemeinden) aufgenommen, verfügt unter anderem über insgesamt 300 km ausgeschilderten Radweg, eine Fahrradstation und 290 Radabstellplätze. Auch der Fahrradring in der Innenstadt sowie der gut ausgebaute Nordwall zählen zu den Pluspunkten. Es gibt aber, so machte Marlies Wesseler (Foto) deutlich, trotzdem einige Problemzonen, zum Beispiel die Rochfordstraße. Dort soll ein Radweg parallel zum Bürgersteig verwirklicht werden, dazu müs s en Ampeln und Laternen versetzt werden, was wiederum einen zusätzlichen finanziellen Aufwand bedeutet. Die Grünen pochen deshalb darauf, den Mehrzweckstreifen an der Seite der Musikschule, der momentan zum Parken verwendet wird, als Fahrradstreifen zu benutzen.

Momentan in Arbeit ist die Antoniusbrücke, die auch für Radfahrer besser passierbar gemacht wird und auf der außerdem eine Aussichtskanzel gebaut werden soll. Das Projekt soll 2008 fertig werden. sven

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