Realschüler trauern mit den Menschen in Japan

Kondolenzbuch

In ein Kondolenzbuch für die Opfer und Hinterbliebenen der Katastrophe in Japan haben sich am Dienstag alle Schülerinnen und Schüler der Alexander-Lebenstein-Realschule eingetragen.

HALTERN

von Von Berthold Fehmer

, 29.03.2011, 12:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Keiner der Schüler von damals ist heute noch an der Realschule – dennoch erschien es der Schülervertretung sinnvoll, bei den jüngsten Ereignissen ähnlich zu reagieren. „Wir haben gedacht, wir müssen den Leuten zeigen, dass wir an sie denken“, sagt SV-Sprecher Benedikt Bergjürgen. So sei auch im Gespräch gewesen, Kuchen zu backen, Spenden einzusammeln. „Der Vorteil bei dem Buch ist, dass sich jeder Schüler mit dem Thema beschäftigt. Wir nehmen als Schule Anteil, nicht nur die SV“, sagt Anna Holthaus. Auf der ersten Seite des Buches steht „Dooshite?“ (Warum?), auf der zweiten die Wünsche der Schüler: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Überlebenden, die alles verloren haben und deren Zukunft ungewiss ist. Wir möchten den Angehörigen der Opfer unser aufrichtiges Beileid und den Verletzten unsere besten Genesungswünsche mitteilen.“ Wenn das Buch, das gestern durch alle Klassen ging, von allen unterschrieben ist, wolle man es der Japanischen Botschaft in Düsseldorf übergeben, sagt Lehrer Holger Freitag, der die Planung zum Kondolenzbuch unterstützt hat. „Die Japanische Botschaft wird es dann weiterreichen.“  

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