Regenfälle bringen Lippe zum Überlaufen

Mitarbeiter der Baubetriebshöfe alarmiert

Nach den Regenfällen führen die Flüsse Lippe und Stever derzeit sehr viel Wasser. Die Mitarbeiter in den Betriebshöfen sind in Alarmbereitschaft.

HALTERN

, 05.01.2018, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Den Zaun rechts im Bild sieht man kaum noch.

Den Zaun rechts im Bild sieht man kaum noch. © Holger Steffe

Es hatte stark geregnet in den vergangenen Tagen. Lippe und Stever sind stark angestiegen. Dabei wird in Haltern die bisherige Höchstmarke dieses Winters übertroffen, in Dorsten liegen die Wasserstände knapp unter den Maxima vom Dezember. „Insgesamt ist die Situation aber so überschaubar, dass der Lippeverband im Moment auf Hochwassereinsätze verzichtet“, sagt Pressesprecher Michael Steinbach.

60.000 Liter Wasser pro Sekunde

Die Pegelstände der Lippe, die rund um die Uhr im Internet unter www.eglv.de abgerufen werden können, liegen in Wesel und Haltern derzeit bei 5 Metern, in Lünen bei 4,50 m und damit ein Stück höher als Mitte Dezember.

Auffallend viel Wasser bringt die Stever mit, die derzeit mit rund 60.000 Litern Wasser pro Sekunde die Lippe ab Haltern mächtig anschwellen lässt. Dadaurch erreicht der Fluss in Dorsten einen Pegelstand von aktuell 7,68 Metern, was einem Abfluss von 166.000 Litern pro Sekunde entspricht.

Kein 24-Stunden-Dienst


Da für die kommenden Tage aber überschaubare Niederschlagsmengen erwartet werden, plant der Lippeverband derzeit keinen Hochwassereinsatz rund um die Uhr.

Dennoch sind die Mitarbeiter der Betriebshöfe in Dorsten, Haltern und Lünen auf der Hut. An der Lippe werden täglich die Deiche kontrolliert. Auch die kleineren Nebenläufe stehen unter ständiger Beobachtung.

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