Regionalliga-Kicker des TuS Haltern am See müssen weiter pausieren

Fußball Regionalliga West

Am Donnerstag trafen sich die Verantwortlichen der Regionalliga-West-Klubs samt der Verbandsspitze zu einer Telefon-Konferenz. Ergebnis: Der Spielbetrieb bleibt bis auf Weiteres ausgesetzt.

Haltern

, 03.04.2020, 16:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wann die Saison für Trainer Magnus Niemöller und den TuS Haltern am See weitergeht, bleibt weiter ungewiss.

Wann die Saison für Trainer Magnus Niemöller und den TuS Haltern am See weitergeht, bleibt weiter ungewiss. © Blanka Thieme-Dietel

Wann können die Spieler des TuS Haltern am See wieder in der Regionalliga West auflaufen? Diese Frage bleibt weiter unbeantwortet. Am Donnerstag trafen sich die 18 Verantwortlichen der Regionalliga-West-Klubs samt der Verbandsspitze des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) zu einer Telefon-Konferenz. Das Ergebnis: Der Spielbetrieb in der Regionalliga West bleibt bis auf Weiteres ausgesetzt, wie der Verband am Freitag mitteilte.

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„Es wurde ausführlich über verschiedene Möglichkeiten und Szenarien diskutiert“, sagt Sascha Kopschina, der als Sportdirektor für den TuS Haltern an dem Austausch teilnahm. „Es macht absolut keinen Sinn, öffentlich über konkrete Inhalte der Diskussion zu sprechen. Für alle zukünftigen Maßnahmen beziehungsweise Entscheidungen sind am Ende behördliche Vorgaben maßgebend.“ Weil der Höhepunkt der Corona-Krise noch nicht erreicht sein dürfte, seien endgültige Antworten auf „fußballpraktische Fragestellungen“ schlichtweg final nicht möglich.

Wann der Ball in der vierten Liga wieder rollen kann, bleibt also weiter völlig ungewiss. Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs soll mit einem Vorlauf von mindestens 14 Tagen angekündigt werden, „um den Vereinen ihre Planungen zu erleichtern“.

Bereits im März hatte der WDFV veröffentlicht, dass der Spielbetrieb in den West-Regionalligen zunächst einheitlich mindestens bis zum 19. April ausgesetzt bleiben soll. In mehreren Gesprächen, darunter einer Telefonkonferenz des WDFV-Fußballausschusses mit den Vertretern der Vereine der Regionalliga West, wurde am Donnerstag (2. April) dann verabredungsgemäß die Situation neu bewertet.

Entscheidungen der Behörden

Bezüglich der weiteren Entwicklung will der WDFV mit den Vereinen im regelmäßigen Kontakt bleiben. Eine Neubewertung der Lage mit aktuellen Erkenntnissen könne jederzeit erfolgen, heißt es. Das Ausmaß der weltweiten Corona-Pandemie sei aktuell noch nicht absehbar. „Die Gesundheit der Menschen steht über allen anderen Aspekten. Maßgeblich sind die Verfügungen und Entscheidungen der Behörden in Nordrhein-Westfalen“, schreibt der Verband in seiner Mitteilung. Die Sorgen der Vereine in seiner Fußballfamilie in dieser für die gesamte Gesellschaft unsicheren Situation nehme man sehr ernst.

Der WDFV befinde sich mit den Vereinen und mit seinen Landesverbänden bezüglich der weiteren Entwicklung im steten Austausch. Es bestehe Einigkeit, dass die mit dieser Situation verbundenen Herausforderungen mit Sorgfalt und Vernunft angegangen werden müssen.

  • Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) hat am Freitag bekannt gegeben, dass sich folgende 31 Vereine für die kommende Saison in der Regionalliga West beworben haben:
  • 3. Liga: KFC Uerdingen, SC Preußen Münster, FC Viktoria Köln
  • Regionalliga West: Alemannia Aachen, SV Bergisch Gladbach 09, Bonner SC, Borussia Dortmund U23, Fortuna Düsseldorf U23, Rot-Weiss Essen, FC Schalke 04 U23, TuS Haltern am See, VfB Homberg, 1. FC Köln U21, SC Fortuna Köln, SV Lippstadt 08, VfL Sportfreunde Lotte, Borussia Mönchengladbach U23, SC Rot-Weiß Oberhausen, SV Rödinghausen, SC Verl, SGWattenscheid 09, Wuppertaler SV
  • Oberliga Westfalen: Rot Weiss Ahlen, 1.FC Kaan-Marienborn, RSV Meinerzhagen, Eintracht Rheine, SC Wiedenbrück
  • Oberliga Niederrhein: SV Straelen
  • Mittelrheinliga: 1.FC Düren, Hennef 05, Wegberg-Beeck
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