Reh hat Schloss-Rosen zum Fressen gern

Alle Pflanzenblüten abgeknabbert

Die üppigen Rosensträucher im Hof von Schloss Sythen sind in der Blütezeit eine wahre Freude für jeden Gartenfreund und Besucher der Schlossanlage. Seit einer Woche ist es um die Pracht der blühenden Knospen der Rosen geschehen. Sie wurden zu einer Delikatesse für ein Reh, sagt Heinz Höhnerhaus.

SYTHEN

, 14.08.2015, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Reh hat Schloss-Rosen zum Fressen gern

Die Rosen am Schloss Sythen wurden abgeknabbert.

Im Jahr 2009 hatte die Rentnerband um Heinz Höhnerhaus rund 140 Beetrosen in den Rabatten des Schlosses verteilt, die seitdem auf einer Länge von 45 Metern in orange-rote Farben getaucht wurden. „Wir haben die Ricke ja gesehen und ihre Spuren sind deutlich sichtbar gewesen“, sagt Heinz Höhnerhaus.

Vergrämungsmittel eingesetzt

Schon im zweiten Jahr sind die Schlossrosen damit Opfer des äsenden Rehwildes geworden. Man habe sogar die Pflanzen mit einem teuren Vergrämungsmittel behandelt, der Geruchsstoff wurde aber wohl durch den Regen abgewaschen, vermutet die Rentnerband. „Die Spur des flüchtenden Rehs verliert sich immer im Bereich der Angelteiche hinter der Schlosskapelle“, weiß Höhnerhaus.

Elektrischer Weidezaun

Trotz des durch das Tier angerichteten Schadens käme für die Sythener Rentnerband kein Abschuss in Frage. Man würde jetzt überlegen, die Rosen durch einen elektrischen Weidezaun zu schützen und die abendlichen, tierischen Besuche damit in Zukunft unappetitlicher werden zu lassen.

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