Rund 120 Kinder machten mit beim Holytainment Alternativprogramm

Holytainment

Alle Ferienfreizeiten des katholischen Freizeitwerks Holytainment mussten wegen Corona ausfallen. Aber auch das Alternativprogramm machte vielen Kindern Spaß.

Haltern

, 04.08.2020, 15:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Holytainment-Alternativprogramm: Die Gruppe aus St. Marien besuchte unter anderem das Freizeitbad Aquarell.

Holytainment-Alternativprogramm: Die Gruppe aus St. Marien besuchte unter anderem das Freizeitbad Aquarell. © Jürgen Wolter

Das Freizeitbad Aquarell statt Lokken in Dänemark, der Ketteler Hof statt Flevoland in den Niederlanden: Zehn Freizeiten hatte das Katholische Ferienwerk Holytainment der Pfarrei St. Sixtus in diesem Jahr geplant, aber sie konnten alle wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Ein Ferienprogramm für Kinder gab und gibt es aber trotzdem. Die Betreuer aus den Leiterrunden oder den Messdienerrunden haben in diesem Sommer kreative Ideen entwickelt und mit den Kindern ein Alternativprogramm auf die Beine gestellt, und das war ganz und gar nicht langweilig.

„Natürlich mussten sich alle an die gültigen Corona-Schutzkonzepte halten“, sagt Patrick Dülge vom Holytainment-Vorstand. „Innerhalb der Großgruppen werden und wurden feste Bezugsgruppen mit maximal zehn Personen gebildet, die über den kompletten Zeitraum der Aktion Bestand hatten.“

Viele kreative Ideen umgesetzt

So hielten es auch die Kinder und Betreuer aus St. Marien. Bei ihrem Besuch im Freizeitbad Aquarell hatten sie bestes Sommerwetter mit Temperaturen um die 30 Grad erwischt. Der ideale Tag für einen Schwimmbadbesuch also. An insgesamt zehn Aktionstagen waren die Kinder unter anderem am Ketteler Hof oder machten eine Fahrradtour und eine Schnitzeljagd am Stausee.

In Hullern wurden zur Sensibilisierung für das Corona-Thema Mundschutzmasken bemalt und ein Transparent wurde am Pfarrheim aufgehängt. Außerdem ging es zur Zoom-Erlebniswelt nach Gelsenkirchen und in den Freizeitpark Gut Eversum.

„Überall haben sich die Mitarbeiter eine Menge einfallen lassen“, sagt Patrick Dülge und nennt weitere Beispiele. In St. Joseph gab es unter anderem eine Fotoschnitzeljagd und einen Besuch im Wildpark Granat. Auch ein Outdoor-Kino stand auf dem Programm genauso wie in St. Laurentius. Dort wurden die Aktionen durch einen Escape-Room, Tretbootfahrten und ein Agentenquiz ergänzt.

In St. Sixtus gab es einen Schwimmbadbesuch, einen Filmabend und mehrere Überraschungsprogramme. Die meisten Teilnehmer der Alternativprogramme gab es in St. Laurentius (45 von 66, die sich zu den Freizeiten angemeldet hatten). Alle Gruppen zählten zwischen einem und zwei Dritteln der ursprünglich angemeldeten Teilnehmer.

Zuschüsse der KJG und der AG 78

Die Teilnahme an den Alternativprogrammen war und ist kostenfrei und wird aus Zuschüssen der KJG und der AG 78 finanziert. „Die Differenz zwischen Kosten und Zuschüssen trägt Holytainment“, teilt Patrick Dülge mit. Bei den Stornierungskosten für die ausgefallenen Freizeiten konnten sich die Eltern zwischen der Rückerstattung des vollen Teilnehmerbeitrags und einer Spende bis zu 100 Euro entscheiden.

Nicht alle Kinder nahmen bei den Alternativprogrammen jeweils auch an allen Aktionen teil. Allen die dabei waren, hat es aber jede Menge Spaß gemacht.

Der Abschlussgottesdienst für alle Teilnehmenden und deren Eltern sowie allen Leiterinnen und Leitern des Alternativprogramms wird am Dienstag (11. August) um 18 Uhr auf dem Annaberg unter den derzeitig geltenden Gottesdienstregeln gefeiert.

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