Sieben Tipps unserer Redaktion, damit schöne Urlaubsfotos gelingen

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Verwackelte Aufnahmen, dunkel oder überbelichtet: Es ist ärgerlich, wenn Urlaubsschnappschüsse daneben gehen. Einige Fehler sind aber leicht zu vermeiden.

Haltern

, 25.07.2019, 11:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der stimmungsvolle Sonnenuntergang am Strand, das Alpenpanorama, die Familie vor dem eindruckvollen Dom: Der Urlaub bietet viele eindrucksvolle Momente, die man gern als Erinnerung im Foto festhalten möchte. Damit weniger schief geht, helfen ein paar Regeln.

? Brauche ich eine professionelle Fotoausrüstung für gute Urlaubsfotos?

Nein. Gute Bilder lassen sich heute auch mit vielen Handys machen. Viele Fotografen raten auch zu kleinen Kompaktkameras. Die lassen sich in der Brusttasche im Hemd verstauen und sind immer griffbereit. Nur wer höhere Ansprüche stellt und Bilder individuell gestalten möchte, sollte auf eine Spiegelreflexausrüstung oder eine größere Systemkamera nicht verzichten. Die Ausrüstung muss dann aber auch geschleppt werden.

? Was sollte ich vor dem Fotografieren beachten?

Wichtig ist vor allem die Perspektive. Spannender ist es immer, eine ungewöhnliche Sicht zu wählen. Warum nicht mal den Sonnenaufgang von tief unten fotografieren, die Kamera nah über dem Boden halten: Schon hat man einen Vordergrund, der in die Tiefe läuft. Kreative Ideen schaden nicht.

Sieben Tipps unserer Redaktion, damit schöne Urlaubsfotos gelingen

So lieber nicht: Lena verschwindet fast auf dem Motiv. © Jürgen Wolter

? Was sollte ich bei Landschaftsaufnahmen beachten?

Bei diesen Motiven ist die Enttäuschung oft groß. Die beeindruckende Stimmung einer weiten Landschaft lässt sich auf dem Foto oft nicht einfangen. Auch hier ist es hilfreich, Gegenstände oder Personen in den Vordergrund zu stellen. Ein Blick aufs Meer zeigt nur die Horizontlinie und auf dem Foto sind nur zwei Flächen, Wasser und Himmel. Hat man vorn einen bunten Strandkorb, der etwa ein Drittel der Bildfläche ausmacht, und dahinter die Weite der Landschaft, wirkt das Bild gleich ganz anders.

? Was ist mit Porträtaufnahmen?

Hier kommt es drauf an, ob die Person allein oder mit einem Hintergrund abgelichtet werden soll. Bei Soloporträts bietet sich eine lange Brennweite an, dadurch wird der Hintergrund unscharf. Will man einen Marktplatz im Hintergrund mit im Bild haben, sollte man eher eine Weitwinkeloptik wählen. Mit dem Handy kommt es auf den Standort an, an dem sich die zu porträtierende Person platziert.

? Und Gruppenbilder?

Wenn die Reisegruppe vor einem architektonischen Denkmal fotografiert wird, dann ist auch hier die Perspektive wichtig: Stehen alle direkt an der Mauer, dann werden sie winzig klein, wenn man das Gebäude mit ablichten möchte. Besser die Gruppe vom Motiv entfernen: So werden die Menschen im Vergleich zum Gebäude größer: Hier kommt es auf die richtige Entfernung an.

? Wie gelingen Bilder bei Veranstaltungen?

Ein Kardinalfehler ist es, das Publikum von hinten zu fotografieren. Dann hat man lauter große Rücken im Bild, was auf der Bühne passiert, ist nur winzig im Hintergrund zu sehen und oft nicht zu erkennen. Will man die Familie im Publikum festhalten, dann am besten schräg von der Seite, um andere Zuschauer nicht zu stören. Will man das Bühnengeschehen ablichten, muss man schon näher ran. Aber auch da gilt: Nicht vor die Zuschauer stellen, denn dann hagelt es schnell Proteste.

Und sonst?

Grundsätzlich sollte man im Auge behalten, was das eigentliche Motiv ist. Es sollte die größte Fläche des Bildes füllen. Oft verschwinden Menschen klein am Rand, 80 Prozent der Bildfläche sind dann uninteressant.

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