Sixtus-Hospital bekommt einen neuen Haupteingang

Der Hügel kommt weg

Die Modernisierung des Sixtus-Hospitals geht weiter. Ab Montag (11. Januar) trägt eine Stadtlohner Baufirma den Hügel am Haupteingang ab. Denn künftig sollen Patienten und Besucher eine Etage tiefer ebenerdig die Klinik betreten können und nicht mehr bergauf steigen müssen.

HALTERN

, 05.01.2016, 18:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
So wird der Eingang des St. Sixtus-Hospitals künftig aussehen: Modern und durch seine Ebenerdigkeit besser erreichbar. Die Vorbereitungen für die Umbauarbeiten beginnen, ab dem 11. Januar wird der jetzige künstliche Hügel abgetragen.

So wird der Eingang des St. Sixtus-Hospitals künftig aussehen: Modern und durch seine Ebenerdigkeit besser erreichbar. Die Vorbereitungen für die Umbauarbeiten beginnen, ab dem 11. Januar wird der jetzige künstliche Hügel abgetragen.

Nach Schätzungen von Harald Hauke, technischer Leiter des Krankenhauses, wird die Firma mindestens 14 Tage benötigen, um mit LKW die Erde abzufahren. Das geschieht über die Sixtusstraße. „Dafür müssen wir einen Teil des Parkplatzes sperren, gleichzeitig aber ist die Schranke dauerhaft geöffnet, die Parkgebühren entfallen während dieser Zeit“, erläutert Harald Hauke das Vorgehen.

Provisorischer Eingang

Ein provisorischer Haupteingang wird vorübergehend in den Innenhof verlegt. Der Weg ist ausgeschildert. Besucher brauchen nur den Hinweisen zu folgen. Die Umgestaltung des Eingangsbereiches nimmt etwa sieben bis neun Monate in Anspruch. „Künftig wird dann eine von Licht durchflutete, verglaste Eingangshalle Patienten und Besucher willkommen heißen“, kündigte Harald Hauke an.

Und noch mehr: Im Inneren des Gebäudes gehen parallel die Umbauarbeiten weiter. Weil die neue Zentrale Aufnahme fertig ist, kann jetzt mit der Einrichtung neuer Funktions-Diagnostik-Räume für weitergehende Untersuchungen der Patienten begonnen werden. Sie werden in der früheren Aufnahme im Seitentrakt des Sixtus-Hospitals konzentriert angeordnet.

Wärmedämmung

„Die Abteilung ist bereits freigezogen“, erklärte Harald Hauke. Für diesen Anbau sei auch eine energetische Sanierung geplant. „Wärmebildkameras haben ermittelt, dass durch Wände und Fenster viel Energie verloren geht.“ Die Fenster werden nun ausgetauscht und die Fassade in eine 160 Millimeter dicke Wärmedämmung gehüllt.

Anschließend wird die Sanierung der Patientenzimmer fortgeführt. „Wir wollten mit allen Arbeiten bis Ende 2016 fertig sein, aber ich rechne eher mit Sommer 2017“, so Hauke. „Aber dann können wir, was den Komfort und die Leistungsfähigkeit des Sixtus-Hospitals betrifft, beruhigt in die Zukunft schauen.“ 

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt