Sixtus-Hospital Haltern: Patienten dürfen besucht werden - mit Auflagen

Sixtus-Hospital

Ab Montag (18. Mai) dürfen die Patienten im Halterner Sixtus-Hospital wieder Besuch empfangen - unter strengen Corona-Auflagen. Das teilte der Klinikverbund am Donnerstag mit.

Haltern

14.05.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ab Montag führt das Halterner St. Sixtus-Hospital eine neue begrenzte Besuchsregelung ein.

Ab Montag führt das Halterner St. Sixtus-Hospital eine neue begrenzte Besuchsregelung ein. © G. Schmidt/KKRN

Wochenlang war Besuch im Halterner Sixtus-Hospital streng verboten. Ab Montag (18. Mai) wird das Verbot gelockert. Der KKRN-Klinikverbund, zu dem das Halterner St. Sixtus-Hospital gehört, führt ab diesem Zeitpunkt gemäß den Vorgaben des Landes NRW eine neue begrenzte Besuchsregelung ein.

Der „1-1-1-1-Regel“ zufolge darf ab Montag einmal täglich ein Patient von einem einzigen Besucher für eine Stunde besucht werden. Die Besuchszeit beschränkt sich auf den Zeitraum zwischen 15 und 20 Uhr. Ausnahmen in Einzelfällen bedürfen der ärztlichen Anordnung.

Gesundheit ist Voraussetzung für den Besuch

„Voraussetzung für den Besuch in unseren Krankenhäusern ist jedoch, dass der Besucher gesund ist und keine Symptome einer Covid-19-Infektion aufweist. Außerdem ist es erforderlich, dass er durchgängig eine möglichst selbst mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung trägt, einen Abstand von 1,5 Metern einhält und auf die Händehygiene achtet“, so Dr. Andreas Weigand, Geschäftsführer der KKRN GmbH. Wichtig: Alle Masken mit Ventil sind für Besucher der KKRN-Krankenhäuser nicht zulässig.

Zusätzlich dürfen Besuche nur in Patientenzimmern stattfinden. Bei Mehrbettzimmern sind die Patienten dazu angehalten, die Besuchszeiten untereinander abzusprechen, da immer nur ein Besucher pro Zimmer zugelassen ist. Auch das Mitbringen und der gemeinsame Verzehr von Lebensmitteln sind nicht erlaubt.


Der Besuch erfolgt unter Voraussetzung der vorgegebenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. So findet am Eingang für jeden Besucher ein Infektionsscreening mittels Fragebogen statt.

Besuche auf Mindestmaß reduzieren

„Trotz der Lockerung unserer Regeln für Besucher appellieren wir weiterhin an die Angehörigen abzuwägen, ob der Besuch während dieser nach wie vor außergewöhnlichen Zeit zwingend notwendig ist und – wenn möglich – darauf verzichtet werden kann“, erklärt Dr. Peter Harding, ärztlicher Direktor des St. Sixtus-Hospitals Haltern am See. Ausgenommen von der neuen Besuchsregelung sind Isolier- und Aufnahmestationen, für die weiterhin das Besuchsverbot gilt.

Weitere Corona-Vorkehrungen

Persönliche Gegenstände für Angehörige können weiterhin am Empfang abgegeben werden. Die Veranstaltungen der KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH finden bis auf weiteres nicht statt. Dafür eruiert der KKRN-Klinikverbund bereits digitale Lösungen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kkrn.de sowie auf dem neuen Facebook- und Instagram-Kanal des Klinikverbundes.

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