So sieht der neue Krippenweg am Schloss Sythen aus

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Sie sind lebensgroß oder winzig-klein: Die Figuren der Krippen, die wieder am Schloss Sythen zu sehen sind, könnten unterschiedlicher nicht sein. 60 Krippen umfasst der Krippenweg in diesem Jahr. Und die kleinen und großen Künstler haben dabei wieder jede Menge Kreativität walten lassen - und aktuelle Themen behandelt.

SYTHEN

, 30.11.2015, 16:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
So sieht der neue Krippenweg am Schloss Sythen aus

Der Krippenweg am Schloss Sythen hat viele verschiedene Krippen zu bieten.

„Einige, die schon mehrmals mitgemacht hatten, sind in diesem Jahr abgesprungen, dafür konnte ich aber neue Krippenbauer für den Krippenweg gewinnen“, sagt Bärbel Farwick vom Förderverein Schloss Sythen, die wieder federführend die Organisation übernommen hat, bei der Eröffnung am Sonntag. Vorsitzender Wilhelm Haverkamp dankte ihr und der Rentnerband des Vereins für Planung und Aufbau des Rundweges am Schloss.

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Eindrücke vom Krippenweg

Der Krippenweg lockt in jedem Jahr viele Besucher an. Kein Wunder: 60 schöne Krippen gibt es am Schloss Sythen zu sehen.
30.11.2015
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Ganz unterschiedliche Krippen erwarten den Besucher.© Foto: Jürgen Wolter
Carla Niehoff und Franzsika Berse bewundern die Krippe des DRK Kindergartens.© Foto: Jürgen Wolter
Ganz unterschiedliche Krippen erwarten den Besucher.© Foto: Jürgen Wolter
Die OGS der Martin-Luther-Schule hat den Weg der Flüchtlinge nach Deutschland nachgebaut. Sigrid Thies-Berse hatte die Idee.© Foto: Jürgen Wolter
Krippenweg 2015 an Schloss Sythen© Foto: Jürgen Wolter
Ganz unterschiedliche Krippen erwarten den Besucher.© Foto: Jürgen Wolter
Ganz unterschiedliche Krippen erwarten den Besucher.© Foto: Jürgen Wolter
Diesen Stein zum Krippenweg der 3c der Grundschule Sythen-Lavesum hat Ben angefertigt.© Foto: Jürgen Wolter
Ganz unterschiedliche Krippen erwarten den Besucher.© Foto: Jürgen Wolter
Ganz unterschiedliche Krippen erwarten den Besucher.© Foto: Jürgen Wolter
Ganz unterschiedliche Krippen erwarten den Besucher.© Foto: Jürgen Wolter
Ganz unterschiedliche Krippen erwarten den Besucher.© Foto: Jürgen Wolter
Ganz unterschiedliche Krippen erwarten den Besucher.© Foto: Jürgen Wolter
Besucher schauten sich bei der Eröffnung interessiert um.© Foto: Jürgen Wolter
Ganz unterschiedliche Krippen erwarten den Besucher.© Foto: Jürgen Wolter
Der Posaunenchor der evangelischen Gemeinde sorgte für die musikalische Eröffnung.© Foto: Jürgen Wolter
Der Posaunenchor der evangelischen Gemeinde sorgte für die musikalische Eröffnung.© Foto: Jürgen Wolter
Schlagworte Haltern

Schulklassen, Kindergartengruppen, Nachbarschaften, Familien, Kreativkreise und Einzelkünstler haben Krippen für die Ausstellung am Sythener Schloss zur Verfügung gestellt. Organisatorin Bärbel Farwick ist selbst mit mehreren Krippen vertreten.

Ungewöhnliche Materialien

Ein „Himmelorchester“ aus lauter kleinen Engeln ist ebenso zu sehen wie klassische Krippenensembles. Immer wieder greifen die Künstler zu ungewöhnlichen Materialien, wie zum Beispiel die Klasse 3c der Grundschule Sythen-Lavesum, die in Blumenuntersetzer Beton gegossen und diesen dann mit Mosaiksteinen belegt hat. So ist ein Krippen“weg“ im echten Wortsinn entstanden.

Die Krippen stammen nicht nur aus Haltern. Es sind auch Ausstellungstücke aus Dorsten, Olfen und Waltrop zu sehen. Manche Krippen schlagen kritische Töne an, so fragt ein Krippenbauer nach dem Sinn von Weihnachten, der im Kommerz zu verschwinden droht.

Der Weg der Flüchtlinge

Die OGS der Martin-Luther-Schule hat sich eines anderen aktuellen Themas angenommen: Sie hat aus Ton die Länder geformt, die die Flüchtlinge zurzeit auf ihrem W

eg über die Türkei und den Balkan durchqueren. An einem Baum hängen Wünsche der Kinder, und wer möchte, kann in einen kleinen Kasten Zettel einwerfen, auf denen er seine eigenen Gedanken für Flüchtlingskinder formulieren kann.

Die Idee dazu hatte Sigrid Thies-Berse. „Auf einem Flug in den Türkeiurlaub wurde meinem Mann und mir schlagartig klar: Wir sitzen hier bequem im Flieger und unter uns quälen sich die Flüchtlinge auf ihrem weiten Weg“, sagt sie. Dieser Gedanke hat sie bewogen, zusammen mit Anke Häuser und den Kindern der OGS, diese Flüchtlingskrippe zu bauen.

Die „Holzwürmer“ des Heimatvereins verkauften wieder selbst hergestellte Artikel, der Posaunenchor der evangelischen Gemeinde umrahmte die Eröffnung des Krippenwegs musikalisch.

Ab sofort ist der Krippenweg täglich (bis zum 8. Januar) von 14 bis 17 Uhr zu sehen.
Am Sonntag (6. Dezember) um 15 Uhr: Gedanken zu Weihnachten mit Steffi Schlüter.
Weihnachtsbaumverkauf: 10., 11. und 12. Dezember.
Bratapfelessen: 13. Dezember (Sonntag) ab 15 Uhr. Um 16.15 Uhr versteigert Paul Schrör ein Schaukelpferd, gestiftet von Otto Thamm.

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