So war das Small-Town-Heart-Festival in Haltern

Lokale und internationale Bands

Verborgen hinter den Mauern einer Schreinerei in einem Industriegebiet startete am Samstag zum dritten Mal das Small-Town-Heart-Festival in Haltern. Mit einem Line-Up von sieben lokalen und internationalen Rock-Bands konnte das Festival mehr als 250 Gäste für sich gewinnen.

HALTERN

von Von Mark Pillmann

, 10.09.2017, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eindrücke vom Small-Town-Heart-Festival.

Eindrücke vom Small-Town-Heart-Festival.

Den Auftakt des Festivals bildete um 16 Uhr die Band „Methhead“. Die Halterner Thrash-Metal-Band bildete eine Besonderheit, denn „eigentlich nehmen wir keine Halterner Bands mit in unser Portfolio auf“, erklärte Matthias Etterich, einer der drei Vorstandsmitglieder des Vereins, der die Organisation des Festivals betreut.  In der dreijährigen Geschichte des Festivals hatte sich bisher noch nie eine Halterner Band auf die Bühne verirrt. 

Im Stundentakt ging es auf dem Festival weiter. Nach „Methhead“ folgte „About Béliveau“ aus Bielefeld und Hannover. Den ersten internationalen Vertreter repräsentierte „Coppersky“, eine Rockband aus Utrecht. Das Quartett, dass seit 2010 gemeinsam auf der Bühne steht, spielte nach Thrash-Metal und Noise-Rock die erste „klassische“ Rockvariante des Festivals. Die vierte Band des Festivals war „Endokard“ aus Köln. Mit dem „Alternative/ Postpunk“-Genre der Band ging es wieder etwas härter auf dem Festival zu, diesmal allerdings zum ersten Mal auf Deutsch.

Mit „Brutus“ folgte der zweite internationale Vertreter des Festivals gegen 20 Uhr. Das belgische Punk-Trio setzte den gelungenen Auftakt bis dato nicht nur fort, sondern brachte mit einer weiblichen Leadsingerin auch noch frischen Wind in die bis dahin Männerlastige Bühnenperformance der anderen Bands. Die letzten Auftritte des Abends hatten „Blackout Problems“ aus München und "Dust Bolt" aus Bayern.

Das „Small Town Heart“-Festival wurde vor drei Jahren zum ersten Mal veranstaltet. „Damals haben wir uns zusammengesetzt und darüber geredet, dass wir eigentlich auch mal geile Musik nach Haltern holen wollten“, erklärte Jakob Döbber, Vorstandsvorsitzender. „Eigentlich ist das ja auch nicht so schwer.“ Die Einnahmen aus den Karten gehen dabei komplett an die Bands. Einnahmen macht das Festival nur durch die Getränke. „Das wird auch jedes Jahr recht knapp. Aber wir wollen die Bands fair bezahlen, das ist unser Hauptanliegen.“

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